Anerkennung und Motivationsschub
20.02.2010 | 05:06 Uhr 2010-02-20T05:06:00+0100
Sundern. Sie organisieren Vereine, unterstützen alte Menschen, helfen in Notfällen und alles ohne Bezahlung. Ehrenamt ist der Titel für dieses Engagement. 19 der vielen hundert solcher Menschen, die sich in der Stadt Sundern für andere einsetzen, erhielten jetzt die ersten Ehrenamtskarten.
„Die ganze Stadt ist Ihnen zu Dank verpflichtet”, hob Bürgermeister Detlef Lins vor der Übergabe der Karten hervor und sprach die Hoffnung aus, dass diese Auszeichnung neben einer Anerkennung der Verdienste auch ein Motivationsschub ist, so weiterzumachen.
Die ersten Karten erhielten:
Rene´ Beringhoff, Betreuer und Trainer beim SuS Langscheid/Enkhausen und „unverzichtbar” bei der Organisation des Spielbetriebes.
Christian Brechmann, Webmaster der Karnevalsgesellschaft Flotte Kugel. Er setzt noch in der Nacht die aktuellen Bilder auf die Homepage. Außerdem betreut er die Akteure der Gesellschaft.
Dietmar Eckert, Jugendbetreuer beim TuS Hachen und fleißiger Helfer beim Sportplatzbau, für dessen Erhalt er auch sorgt.
Franz Finke, die gute Seele des Museumsvereins Alte Kornbrennerei. Er führt Gäste durch die Ausstellung und unterstützt den Verein auf allen Ebenen.
Alexander Grünebaum behält den Überblick wenn es ganz dramatisch wird. Als stellvertretender DRK-Leiter arbeitet er realistische Unfall-Darstellungen aus, an denen die Mitglieder ihre Einsatzkraft schulen.
Brigitte Herzig ist der Motor der Kolpingsfamilie Westenfeld. Vor allem in der Jugendarbeit setzt sie sich ein.
Lars Himmelreich betreut die Seniorenfußballer, organisiert Jugendturniere, kümmert sich um die Jugend und die Kindermannschaften beim SuS Westenfeld.
Franz Kaiser kommt mit dem Handwerkskasten, wann immer im Museum Alte Kornbrennerei etwas zu reparieren oder zu bauen ist. Und wenn alles in Ordnung ist, erklärt er Besuchern die Ausstellung.
Heinz Kohlmann achtet seit mehr als 40 Jahren darauf, dass die Kasse des Männerchores Eintracht Hachen stimmt. Außerdem organisiert er Veranstaltungen und hält die Vereinschronik auf den aktuellen Stand.
Heinz Krane beweist seine Vielseitigkeit beim TC Blau-Weiß Sundern. Er kümmert sich um den Erhalt der Platzanlage ebenso wie um den Spielbetrieb. Die Jugendarbeit liegt ihm besonders am Herzen.
Bernhard Lübke leitet seit 17 Jahren den Männerchor Sängerlust Sundern, organisiert dessen Auftritte und kümmert sich um die Auswahl der Lieder.
Michael Lübke ist mehr als nur Vorsitzender des Musikvereins Langscheid. Die Jugendarbeit und die Mitgliederwerbung liegen ihm besonders am Herzen.
Daniel Nestler-Goldbach ist Chef beim Jugendrotkreuz auf Stadt- und Kreisebene und kümmert sich schwerpunktmäßig um die Organisation der Gruppen.
Marita Nolte, hat sich der Lektüre verschrieben und sorgt über den Förderverein der Stadtbücherei, dass viele Menschen Spaß am Lesen bekommen und behalten. Sie hilft auch in der Bücherei aus.
Patricia Plebs besucht alte und kranke Menschen, gratuliert zu Geburtstagen und kondoliert im Trauerfall. Außerdem organisiert sie Gruppenstunden für Kinder bei der Caritas Westenfeld.
Sandra Riebesam ist mit Leib und Seele DRK-Mitarbeiterin. Sie leitet die Sunderner Gruppe, organisiert Einsätze, Übungen sowie die Ferienfreizeiten des Jugendrotkreuz.
Dieter Röder sorgt für Bewegung: er fährt den Bürgerbus und engagiert sich auch in dem Verein.
Christa Wolf steht alten, kranken und sterbenden Menschen zur Seite. Sie besucht regelmäßig das Hospiz, hilft dem Caritas-Verband bei der Betreuung Demenzkranker und engagiert sich in der kfd St. Johannes.
13:39
#2 Da ist viel dran.
23:55
Mütter und Eltern sind die wahren Ehrenämter, alles andere ist Hobby.
06:23
Gut gemeinte Aktion der Stadt, aber ein absoluter S
schlag ins Gesicht für andere die Gleiches und Mehr leisten und geleistet haben!