Alles unter einem Dach
12.11.2009 | 17:55 Uhr 2009-11-12T17:55:00+0100Allendorf. Eine neue Ära der Zusammenarbeit wollten sie beginnen, der Musikverein Allendorf und der „Kulturtrichter”. Nach einer sehr erfolgreichen Matinée zusammen mit zwölf Cellisten der Musikschule Iserlohn wollte der Kulturtrichter unbedingt für eine Wiederholung sorgen.
Da sich das Cello-Dutzend aus dem Märkischen Kreis jedoch auflöste, bot der Musikverein an, den musikalischen Part zu übernehmen. In Zukunft soll so eine Art Partnerschaft entstehen. Das erste Projekt der beiden Vereine, „Musik & Mehr”, das den Grundstein für die Zusammenarbeit legte, gab es jetzt in der „Alten Molkerei” zu sehen. In einer gut gefüllten „Molke” wechselten sich Theatereinlagen der Gruppe „Sieben” gekonnt mit musikalischen Leckerbissen der Allendorfer Musiker ab. Zu Beginn der Matinée duellierten sich so zum Beispiel zwei Männer mit Krückstöcken - imaginär als Gewehr zu verstehen - um das Stück „La marche des soldats” einzuleiten. Im Anschluss bekamen die Zuschauer eine heiße Sohle auf dem Parkett zu sehen: „Montanas del fuego...” - ein Song voller Leidenschaft und Erotik - „...getanzt von Jutta”. Warum das für Lacher sorgte, muss wohl nicht erklärt werden.
Tour durch den Big Apple
Als besonders lustig entpuppte sich auch eine Tour durch den „Big Apple”. Der „Reiseführer”, ein waschechter New Yorker, streute dabei viele detaillierte Informationen zu JFK, Hudson River, 5th Avenue und Co. ein - zu viele für den „Übersetzer”, der es mit der Wiedergabe nicht so genau nahm.
Interaktivität erlebte das Publikum, als einer „Königin” auf Bühne etwas auf dem Papier vorgeblasen wurde. Auf welchen Song könnte das hindeuten? Na klar! „Queen in Concert”. Und was haben Föne mit Musik zu tun? Sie leiteten den berühmten Scorpions-Hit „Wind of Change” ein.
Insgesamt sorgte die Matinée für viele Lacher und - bei einigen Stücken - auch für Gänsehaut. Den Zuschauern gefiel das gelungene Zusammenspiel anscheinend sehr, was der lang anhaltende Applaus verriet. Zukünftigen Projekten von Musikverein und „Kulturtrichter” sollte bei so einem ersten Erfolg eigentlich nicht im Wege stehen dürfen. Tobias Gunkel
sorgen.
Da sich das Cello-Dutzend aus dem Märkischen Kreis jedoch auflöste, bot der Musikverein an, den musikalischen Part zu übernehmen. In Zukunft soll so eine Art Partnerschaft entstehen. Das erste Projekt der beiden Vereine, „Musik & Mehr”, das den Grundstein für die Zusammenarbeit legte, gab es jetzt in der „Alten Molkerei” zu sehen. In einer gut gefüllten „Molke” wechselten sich Theatereinlagen der Gruppe „Sieben” gekonnt mit musikalischen Leckerbissen der Allendorfer Musiker ab. Zu Beginn der Matinée duellierten sich so zum Beispiel zwei Männer mit Krückstöcken - imaginär als Gewehr zu verstehen - um das Stück „La marche des soldats” einzuleiten. Im Anschluss bekamen die Zuschauer eine heiße Sohle auf dem Parkett zu sehen: „Montanas del fuego...” - ein Song voller Leidenschaft und Erotik - „...getanzt von Jutta”. Warum das für Lacher sorgte, muss wohl nicht erklärt werden. Als besonders lustig entpuppte sich auch eine Tour durch den „Big Apple”. Der „Reiseführer”, ein waschechter New Yorker, streute dabei viele detaillierte Informationen zu JFK, Hudson River, 5th Avenue und Co. ein - zu viele für den „Übersetzer”, der es mit der Wiedergabe nicht so genau nahm. Interaktivität erlebte das Publikum, als einer „Königin” auf Bühne etwas auf dem Papier vorgeblasen wurde. Auf welchen Song könnte das hindeuten? Na klar! „Queen in Concert”. Und was haben Föne mit Musik zu tun? Sie leiteten den berühmten Scorpions-Hit „Wind of Change” ein. Insgesamt sorgte die Matinée für viele Lacher und - bei einigen Stücken - auch für Gänsehaut. Den Zuschauern gefiel das gelungene Zusammenspiel anscheinend sehr, was der lang anhaltende Applaus verriet. Zukünftigen Projekten von Musikverein und „Kulturtrichter” sollte bei so einem ersten Erfolg eigentlich nicht im Wege stehen dürfen.
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