2130 Euro für Kinder in Nepal

Der Kindergarten Allendorf verkaufte auf dem Marktplatz die Waffeln.
Der Kindergarten Allendorf verkaufte auf dem Marktplatz die Waffeln.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
„Eure Liebe hat viel Kraft erzeugt und wir haben das Gefühl, dass wir nicht allein sind. Tausend Dank für eure Hilfsbereitschaft!“, das schreibt der Bergführer Muga Dhan Puri aus Nepal nach Sundern.

Sundern/Allendorf/Stockum..  „Eure Liebe hat viel Kraft erzeugt und wir haben das Gefühl, dass wir nicht allein sind. Tausend Dank für eure Hilfsbereitschaft!“, das schreibt der Bergführer Muga Dhan Puri aus Nepal an die Leiterin der katholischen Kita St. Johannes, Nina Ovelgönne. Er bedankt sich mit der E-Mail (siehe auch Text unten) für die große Spende von 2130,46 Euro, die vier katholische Kindertagesstätten gesammelt haben.

Mit Bollerwagen durch die Stadt

Mit einem „klingenden Waffelexpress“ – einem Bollerwagen, gefüllt mit frisch gebackenen Waffeln – waren Kinder und Erzieherinnen der katholischen Familienzentren St. Johannes und Christkönig aus Sundern sowie dem Familienzentrum Allendorf-Stockum mit je einem Waffelexpress durch Sundern, Allendorf und Stockum gezogen und hatten die Waffeln an die Frau oder den Mann gebracht. Damit wollten die Kitas Kindern in Nepal helfen, indem der Aufbau einer Schule im Erdbebengebiet unterstützt wird. „Viele haben auch nur gespendet“, berichten die Erzieherinnen, die den Waffel-Express begleitet haben. Allerdings gingen auch in den drei Orten ungezählte Waffeln weg: „Kaum waren sie los gefahren, kamen sie schon wieder zurück“, ist Nina Ovelgönne über den Erfolg und die Hilfsbereitschaft der Sunderner begeistert.

Acht Tage ohne Hilfe

Der direkte Kontakt nach Nepal besteht durch die Leiterin des Familienzentrum St. Johannes. Sie hatte 2011 Nepal bereist und dort den Bergführer Muga Dhan Puri kennengelernt. Bis heute hält sie Kontakt zu ihm. Er selbst war nach dem ersten Erdbeben acht Tage am Manaslu-Trail auf einem engen Stück zwischen zwei Erdrutsche ausgeharrt, bis Rettung per Helikopter kam. Als er endlich wieder in Kathmandu war, wurde sein Grundstück auch betroffen. Das Haus stürzte aber nicht ein, nur die Mauern um das Grundstück.