19 neue Ehrenamtskarten-Inhaber
19.02.2010 | 16:58 Uhr 2010-02-19T16:58:00+0100
Sundern. Dass Ehrenamt keine Selbstverständlichkeit ist, wurde jetzt während einer Veranstaltung im Ratssaal deutlich.
19 Bürger sind seit Donnerstag im Besitz der Ehrenamtskarte. Während einer Feierstunde im Ratssaal überreichten Bürgermeister Detlef Lins und Gleichstellungsbeauftragte Edeltraud Walter Karten und Urkunden.
Keine Selbstverständlichkeit
Lins bezeichnete das Ehrenamt in der Stadt als enorm wichtig: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, für andere da zu sein.” In Sundern genieße das Ehrenamt in den 245 Vereinen und Verbänden einen hohen Stellenwert. Das Ehrenamt sei „soziales Kapital, das durch die Bereitschaft der Menschen zum Miteinander” entstehe: „Sie alle sind im Ergebnis dieses soziale Kapital”, versicherte der Bürgermeister den Anwesenden. Die Ehrenamtskarte habe auch den Sinn, Dank zu sagen für die Bereitschaft, Einsatz in den unterschiedlichsten Bereichen zu zeigen. Motiv, sich ehrenamtlich zu engagieren, seien gewiss nicht die Vorteile, die man durch die Karte erhalte, sondern eher das Bedürfnis, die Gesellschaft mit zu gestalten. Die Karte mache für die Stadt aber auch Sinn: „Denn wir möchten mehr Menschen zum Mitmachen motivieren.” Die Stadt Sundern sei bemüht, „den Balanceakt zwischen einem weiterhin lebenswerten Umfeld und finanziellen Problemen zu schaffen und dabei ihr menschliches Gesicht zu wahren”, meinte Lins.
Kostenreduzierung
Ehrenamt reduziere soziale Kosten und führe zu einem menschlichen Sundern. Mit der Karte erhält man in Sundern, aber auch in ganz NRW zahlreiche Vergünstigungen, z.B. beim Eintritt ins Hallenbad, in Museen oder Theater. In der Folge die ersten 19 Ehrenamtskarteninhaber:Rene Beringhoff (SuS Langscheid/E.), Christian Brechmann (KG „Flotte Kugel”), Dietmar Eckert (TuS Hachen), Franz Finke und Franz Kaiser (Museumsverein), Brigitte Herzig (Kolping Westenfeld), Lars Himmelreich (SuS Westenfeld), Heinz Kohlmann (MC „Eintracht” Hachen), Michael Lübke (Musikverein Langscheid), Bernhard Lübke (MC „Sängerlust” Sundern), Georg Neugebauer (Kolping, Feuerwehr, PGR Westenfeld), Marion Nolte (Förderverein Stadtbücherei), Patricia Plebs (Kolping, Caritas Westenfeld), Sandra Riebesam, Alexander Grünebaum, Tobias Nestler-Goldbach (alle DRK), Heinz Krane (TC Blau-Weiß Sundern), Christa Wolf (Hospiz, Caritas) und Dieter Röder (Bürgerbus).
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