19-Jähriger holt sich in der Homert die Königswürde

Röhrensping..  Viel Glück hatten die St.-Antonius-Schützenbrüder aus Kloster Brunnen bei der 65. Austragung des Festes. Erst 1950 wurde die Bruderschaft gegründet, nach dem man beschloss, das Sommer- zum Schützenfest umzuwandeln. Bei den Jubiläums-Vogelschießen regnete es nicht, ebenso bei den Festzügen am Samstag und Sonntag. Nach dem furiosen Auftakt am Freitagabend (wir berichteten aktuell) war auch der neue Kaiser der Bruderschaft Alois Gallus mit Ehefrau Gisela an beiden Tagen mit von der Partei.

Am Pfingstsonntag, es war noch ein bisschen kühl auf dem Schießplatz mitten in der Homert, reihten sich etliche Schützen wieder an den Gewehren ein. Das spontane Ende des Vogel beim Kaiserschießen war auch da noch immer Thema. Doch diesmal waren die Vorstände um Brudermeister Johannes Gallus und Hauptmann Peter Gilbert zufrieden, als der achte Schuss gefallen war und sich noch nichts gelockert hatte. Um 10.35 Uhr war es dann nach einem spannenden Schießen der 19-jährige Gregor Osebold, der den letzten Schuss tat. Der junge Mann nahm zum ersten Mal am Schießen in der Homert teil und hatte direkt Erfolg. Der Vogel fiel mit dem 92. Schuss aus dem Kugelfang. Das Schießen liegt Gregor Osebold wohl im Blut, denn vor zehn Jahren war auch sein Vater Norbert Schützenkönig in Kloster Brunnen.

Gebürtig aus Recklinghausen

Der junge Schützenkönig aus Recklinghausen wählte sich später Linda Rickert aus Allendorf als seine Königin. Am Nachmittag zeigte sich das junge Königspaar den vielen Gästen aus ganz Sundern und dem Bereich Finnentrop und Serkenrode.