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Kommunalwahl

Wahlkampf im Netz

11.08.2009 | 18:04 Uhr

Die Parteien blasen im Internet zum Angriff auf das Rathaus.

Die Parteien haben zum ersten Mal übergreifend das Medium Internet im Kommunalwahlkampf für sich entdeckt. Im Kampf um die Gunst der Wähler setzen einige Gruppen auf professionelle Hilfe, andere haben den Wahlkampf selbst in die Hand genommen. Fest steht: Alle haben Informationen zu bieten.

SPD

www.spd-sprockhoevel.de

Die Sozialdemokraten empfangen ihre Internet-Gäste mit Bildern vom Malakow-Turm und einer Lore – jede Menge Lokalpatriotismus. Die SPD bietet ausführliche Informationen zum Stadtverband und den Ratsmitgliedern. Der Terminkalender ist aktuell. Die Seite hat einen Kommunalwahlbereich. Hier stellen sich alle Kandidaten für Kommunalwahl, Kreistagswahl und der Bürgermeister ausführlich vor. Die Optik der Seiten lässt zu wünschen übrig. Hier waren keine Profis am Werk.

CDU

www.cdu-sprockhoevel.de  

Die CDU glänzt mit einem optisch nahezu perfekten Internetauftritt. Die Christdemokraten greifen auf ein so genanntes Content-Management-System der Bundespartei zurück, stellen selbst lokale Inhalte ein. Es gibt einige aktuelle Texte zu Aktionen der CDU Sprockhövel. Die letzte Pressemeldung stammt vom Dezember 2008. Der Terminkalender ist aktuell. Wer Informationen sucht, kann sie bekommen, muss sie aber finden. Der Kommunalwahlbereich ist leicht zu übersehen.

Die Grünen

www.gruene-sprockhoevel.de  

Auch die Grünen greifen auf ein Content-Management-System zurück. Die Seite ist einfach strukturiert. Unter „Aktuelles” machen die Grünen gegen die Niedersprockhöveler Umgehungsstraße mobil. Der Terminkalender ist leer. Im Kommunalwahlbereich gibt's ein ausführliches Interview mit der Bürgermeisterkandidatin und eine Liste der Ratskandidaten, aber keine näheren Informationen. Besonderes Extra: der Wahl-O-Mat, der die Entscheidung erleichtern soll.

FDP

www.fdp-sprockhoevel.de  

Die FDP bläst auf ihrer übersichtlich gestalteten Internetseite zum Angriff gegen die anderen Parteien. Die Liberalen nehmen zum Sportplatz Haßlinghausen, zur erfolgreichen Europawahl und zum Schuldenberg Stellung. Auch die neue Bürgermeisterkandidatin stellt sich in einem Interview ausführlich vor. Die FDP veröffentlicht ein Parteiprogramm, bei dem nicht spontan zu erkennen ist, ob es aus diesem Jahr stammt. Es fehlen Infos zu den Sprockhöveler Ratskandidaten.

Die Linke

www.die-linke-en.de  

Die Linkspartei ist nur mit einem kleinen Bereich auf der Seite des Kreisverbandes der Linken vertreten. Einzige Sprockhöveler Einträge: Kurze Informationen zu den Wahlkreiskandidaten und Schwerpunkte auf dem Kommunalwahlprogramm. Die Agenda gliedert sich alphabetisch von „A wie Arbeit” über „Y wie Ypsilanti” bis „Z wie Zuschauerdemokratie”. Der Terminkalender ist leer. Aus dem Ortsverband gibt alleine Sprecher Christian Preuß der Partei ein Gesicht.

Arne Poll

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Kommentare
14.08.2009
20:20
Wahlkampf im Netz
von UlRo | #10

http://www.die-linke-en.de/cms_EN/cms/upload/Kommunalwahl09/Sprockhoevel/WP_Sprockhoevel_09.pdf

12.08.2009
14:09
Wahlkampf im Netz
von Dr.P.S. | #9

@Holger_M

darum geht es docj überhaupt nicht, um die Linkspartei! In diesem Artikel wird über die Internetpräsents geschrieben und diese würde ich nicht zu hoch bewerten! Habe im übrigen in Sprockhövel nicht unbedingt mehr Präsents der Anderen erlebt! geht man in den Nachbarstädten, sieht man die Linkspartei schon auf den Straßen! ielleicht liegt es daran, dass diese Partei in Sprockhövel sich noch im Wachstum befindet?

12.08.2009
12:33
Wahlkampf im Netz
von Holger_M. | #8

An Dr. P.S.
Niemand hat der Linkspartei untersagt, analogen Wahlkampf zu machen. Nur auf den Straßen und Plätzen ist der Auftritt der Linken ebenso dürftig wie im Internet. Ohne gefälligen Web-Auftritt wird`s aber noch schwerer.
Denn die politische Konkurrenz ist nicht nur besser im Internet präsent und weiß auch mehr zu sagen.

12.08.2009
12:23
Wahlkampf im Netz
von doloress | #7

http://www.willibald-limberg.de/termine/veranstaltungshalle/?pop=1&task=archive&tmpl=component

12.08.2009
12:12
Wahlkampf im Netz
von Dr.P.S. | #6

@Holger_M

jeder hat auch gefälligst einen Inernetzugang zu haben! Also ältere Menschen ohne Internet haben halt Pech gehabt und finanziell schwache Menschen auch? Informieren darf saich also nur der, der es auch bezahlen kann! Tolle Wurst!
Es gibt auch genügen Menschen, die dieses Medium garnicht haben wollen! haben Sie da jemals darüber nachgedacht? Aber es ist ja so einfach, wenn man über das geld und über die technik verfügt, zu schreiben Dieses würde Geld sparen! Die frage ist nur, WEM?

12.08.2009
12:04
Wahlkampf im Netz
von Holger_M. | #5

An Dr. P.S.
Gute Wahlwerbung im Web spart viel Geld.! Man braucht keine teuren zugetexteten Plakate zu drucken, die keiner liest. Man braucht auch nicht soviel Personal, um die Botschaften an den Wähler zu bringen. Deshalb ist es wohl heutzutage eher ein großer Fehler nur so dürftig wie die Linke im web präsent zu sein. Herr Poll hat das schon mit seinem Artikel richtig erkannt. Auch US-Präsident Obama ihat m Wahlkampf sehr erfolgreich das Internet genutzt.

12.08.2009
11:32
Wahlkampf im Netz
von A_E_G | #4

Wie drücken ich mich richtig aus in Programme für lokales Wahl ? Das muß echt schwer sein, unmissverständlichen Klartext zu schreiben, gehört doch die deutsvche Sprache ebenfalls zu den neuen Kommunikationsmitteln, die die Wahlstrategen der Linkspartei mühsam erlernen müssen. Es ist eben noch kein Meister ins Parlament gefallen. Aber ein guter Rat braucht sehr viel mehr Erfahrung.

12.08.2009
11:06
Wahlkampf im Netz
von Dr.P.S. | #3

Was nützt die schönste Homepage, wenn die Politik , die von der Partei betrieben wird, unsozial ist? Das Internet ersetzt keine soziale und menschenwürdige Politik! Als es noch kein Internet gab, mußten sich die Parteien doch auch irgendwie in der Öffentlichkeit sich bemerkbar machen! Leider hat das Internet viele andere Kommunikationsmöglichhkeiten für fast alle Parteien abgeschafft! Lieber Herr Poll, ich finde dies ist doch ein Fehler, oder?

12.08.2009
08:45
Wahlkampf im Netz
von UlRo | #2

Beschäftigungsprogramm für Erwerbslose bedeutet:
SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIGE ARBEITSPLÄTZE im Rahmen von öffentlichen Beschäftigungsprogrammen!
Sichere Arbeitsplätze statt Arbeitszwang bedeutet:
KEINE EIN EURO JOBS!
Das Internet ist zwar ein neues Medium, aber eben nicht alles!

Die Linke in Ennepetal:
http://die-linke-ennepetal.de/

12.08.2009
00:47
Wahlkampf im Netz
von masterofwebdesaster | #1

Dürftig der Internet-Auiftritt der Linken. Viel zu bieten hat die Partei da nun wirklich nicht: Keine Termine, keine lokale Themen stattdessen ein Allerweltsprogramm mit widersprüchlichen Aussagen wie der Forderung nach einem Beschäftigungsprogramm für Erwerbslose! .Ein paar Absätze weiter verspricht die Linke dann aber sichere Arbeitsplätze statt Arbeitszwang. Was denn nun ? .
Nett die Homage an die Yps. Nur eben am Thema vorbei. Bei soviel Fehlern ist die Versetzung in den Rat ernsthaft gefährdet.

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