Von den Abenteuern Pippi Langstrumpfs

Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Das Stadtteilfest Niederstüter orientierte sich diesmal an einem kinderfreundlichen Motto.

Sprockhövel..  Ein kreatives Programm wartete auf die Besucher des Stadtteilfestes in Niederstüter: „Pippi Langstrumpf“ lautete das Motto, das von der städtischen Musik-Kindertagesstätte ausgesucht wurde und vor allem generationsübergreifend die Familien auf dem Fest ansprechen sollte. Bereits für Karneval hatten die Kinder Kostüme und Dekorationen nach dem Motto „Pippi Langstrumpf“ selbst gebastelt.

In den vergangenen Jahren führten die Kinder passend zur Geschichte des Mottos immer auch ein Theaterstück auf. Das fiel in diesem Jahr jedoch aus. „Weil die Kita wegen des Streiks geschlossen war, blieb leider keine Zeit, ein Stück einzuüben“, erklärt Leiterin Sylvia vom Sondern, die im Juli ihr 40. Dienstjubiläum feiert. Dies werde jedoch nachgeholt, wenn am 16. Juli die Schulkinder verabschiedet werden: Das Stück „Kasperl und Seppel auf Weltreise“, wird dann auf der Bühne gezeigt.

„Es ist wichtig, dass sich die Kinder durch das Singen im Chor oder das Theaterspielen kreativ ausdrücken können, denn das ist die beste Art der spielerischen Sprachförderung“, sagt Sylvia vom Sondern.

Das Kinderprogramm auf dem Stadtteilfest wurde auf Grund des schlechten Wetters am Samstagvormittag ins Haus verlegt. Auch hier orientierten sich die Spiele an den Abenteuern aus Astrid Lindgrens Kinderbuch.

So suchte Phoebe, die sich mit zwei geflochtenen Zöpfen und aufgemalten Sommersprossen als Pippi verkleidet hatte, im Sandkasten nach einem Schatz, den vergrabenen Silbermünzen. Annika, die als Piratin verkleidet war, versuchte an einer weiteren Spiele­station, mit bunten Ringen auf ein Holzpferd zu werfen und so den „Kleinen Onkel“, Pippi Langstrumpfs Pferd, einzufangen. Leni hingegen balancierte mit einer Stange, an denen Luftballons und Sandsäcke befestigt waren, über einen Hindernis-Parcours und zeigte, dass sie genauso stark ist wie Pippi Langstrumpf.

Insgesamt beteiligten sich 30 ehrenamtliche Helfer an der Organisation des Festes und sorgten mit Salat- oder Kuchenspenden für das leibliche Wohl der Besucher. Die Einnahmen des Stadtteilfestes werden wie gewohnt unter den Vereinen aufgeteilt. Sylvia vom Sondern möchte mit dem Geld neue Garderoben-Bänke für die Kindertagesstätte anschaffen.