Städte wollen Projekte ohne Leader-Förderung realisieren

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Was wir bereits wissen
NRW-Umweltminister Johannes Remmel erteilte Region im Ennepe-Ruhr-Kreis eine Absage.

Sprockhövel..  NRW-Umweltminister Johannes Remmel hat der Förderung der Leader-Region im Ennepe-Ruhr-Kreis eine Absage erteilt. Im Dezember 2014 hatten sich Sprockhövel, Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg und Wetter mit großem Engagement zu einer Region zusammengefunden und eine Bewerbung für den NRW-Wettbewerb der Regionen (Leader Förderprogramm) auf den Weg gebracht.

In insgesamt vier Regionalforen wurden die Themen Tourismus und Naherholung, Natur, Energie, Klima und Mobilität sowie Dorferneuerung und -entwicklung vielseitig diskutiert. Das Ergebnis ist ein Konzept mit verschiedenen Projekten, die nicht nur die Regionen als Ganzes zusammenwachsen lassen sollen, sondern auch lokale Ideen mit kleinem Wirkungskreis bei der Umsetzung unterstützen soll. Die Ideenvielfalt reicht vom Dorfladen über gemeinschaftliche Wohnprojekte, E-Bike-Verleih, kulturelle Veranstaltungen, Orte für gemeinsames Lernen, Dorfgemeinschaftshäuser und ein Netzwerk für ehrenamtliches Engagement bis zu Touristik und Vernetzung im Wirtschaftsleben.

Insbesondere für die lokalen Projekte ist ein vielfaches ehrenamtliches Engagement erforderlich, zu dem sich die Bürger aus den beteiligten Kommunen zahlreich und mit viel Begeisterung bereit erklärt haben. Für ihre Mithilfe und kreativen Beiträge bedanken sich die Bürgermeister bei allen Beteiligten.

Es sei nicht auszuschließen, dass die Region im Nachgang noch die Normalförderung erhält, heißt es aus dem Umweltministerium. Außerdem gebe es weitere Fördermöglichkeiten für einzelne Projektideen. Die Bürgermeister wollen sich weiterhin für die Region und gemeinsame Projekte einsetzen. Es soll nun überlegt werden, welche Projekte realisiert werden können.