Solar-Markt der Agenda 21
15.03.2011 | 17:36 Uhr 2011-03-15T17:36:00+0100
Durch Abschalten älterer Atomkraftwerke in Deutschland, wie es von der Bundesregierung in Aussicht gestellt wird, steigt die Bedeutung alternativer Energien.
Aktueller – und dies ungewollt – hätte der Termin für einen „Solar-Markt“ der Lokalen Agenda 21 nicht gewählt werden können. Die Sprockhöveler Agenda-Gruppe veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Sparkasse im Rahmen einer Immobilienbörse den Markt. Geworben werden soll für eine vermehrte Nutzung von Sonnenenergie als zukunftsfähige Energieform und einhergehend für einen Beitrag zum Klimaschutz. Auf dem Vorplatz der Sparkasse, an der Hauptstraße 68, informieren örtliche Handwerker am Samstag, 16. April, von 10 bis 15 Uhr über die Einsatz-möglichkeiten von Solarenergie. Die Sparkasse berät über Möglichkeiten zur Finanzierung von Solartechnik und anderen Energiesparmaßnahmen. Mit dabei sind auch die „BürgerEnergieGenossenschaft“ und die AVU.
Der Solar-Markt im vergangenen Jahr war schwach besucht. Bei manchen Hausbesitzern ließ das Interesse für Solarenergie auf dem heimischen Dach schnell nach, als man Auskunft über die Quadratmeterpreise erhalten hatte. Zudem war bekannt geworden, dass die staatliche Förderung zurückgefahren wird. Agendasprecherin Karin Hockamp: „Langfristig stehen nur erneuerbare Energien für Heizwärme und Strom zur Verfügung. Sie sind im Überfluss vorhanden.“ Die Sonne strahle in einer Stunde so viel Energie auf die Erde, wie die Weltbevölkerung in einem Jahr verbrauche. Über die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Anlagen spricht um 11 Uhr Dr. Manfred Thiemann, Geschäftsführer der Firma „Fokus Energiesysteme“.
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