Polonaise mit Rotkäppchen und Bienen

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Was wir bereits wissen
260 Kinder und ihre Eltern feierten beim zwölften Kinderkarneval des HC Haßlinghausen.

Sprockhövel..  Eine ganze Sporthalle voll mit Frohsinn, Heiterkeit und jungen Narren in den buntesten Kostümen. Zum zwölften Mal fand der Kinderkarneval des HC Haßlinghausen in der Sporthalle an der Geschwister-Scholl-Straße statt. Mittlerweile ist die Veranstaltung ein Selbstläufer. „Schon im November klingelte das Telefon und es kamen die ersten Anfragen, ob der Kinderkarneval stattfinde“, sagte Jörg Brandenburg, erster Vorsitzender des Vereins. Und auch dieses Mal feierten etwa 260 Gäste dort zusammen.

Seit vielen Jahren sorgen Peter Hartwig und Enzo Caruso als die „2wei lustigen 3rei“ für Stimmung, unterhalten kleine Mumien und Prinzessinnen, ebenso wie die Cowboys, Bienen und Marienkäfer. Und während die Erwachsenen es kaum noch hören konnten: Helene Fischers „Atemlos“ kam bei den Kindern noch immer blendend an. Die Polonaise darf auf keiner Karnevalsveranstaltung fehlen und der Macarena war noch immer ein riesen Spaß für die Kinder. Zu dem Song „99 Luftballons“ flogen zahllose Luftballons los. Die sammelte die Kinder und hielten sie als „Luftballonsträuße“ zusammen. Oder sie sprangen mit Schwung darauf und ließen sie zerplatzen.

Die Show von Peter Hartwig und Enzo Caruso kam auch bei den Erwachsenen gut an. „Es ist Wahnsinn, was die auf der Bühne für eine Stimmung machen“, sagte Jasmin Ohm, die mit Lucie, ihrer dreijährigen Tochter den Karneval besuchte. Lucie war als Prinzessin verkleidet. Unter den kleinen Gästen waren auch die fünfjährige Giulia und die neunjährige Chiara. Die Jüngere der beiden als Rotkäppchen verkleidet, die Ältere als Bauchtänzerin. „Wir haben uns die Kostüme selbst ausgesucht“, sagten sie. Der Kinderkarneval gefalle ihnen richtig gut. „Wir haben viel getanzt und viel gelacht.“ Gut tanzen konnten übrigens auch die Mitglieder der Garde- und Showtanzformation „Big Mama & The Hoppy Hoppers“, die ebenfalls auf dem Kinderkarneval einen Auftritt hatten. Dass ihre Kostüme nicht für die Prämierung reichten, war dann auch Giulia und Chiara egal. Die Ehrung der besten Kostüme ging ohnehin fast im Getümmel unter.