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RVR plant

Mit dem Rad ins Bergische

11.06.2012 | 21:12 Uhr
Mit dem Rad ins Bergische
Vor lauter Bäumen kann man die künftige Radweg-Trasse zum Tunnel Schee am bewohnten Bahnhof kaum erkennen.

Mit großem Hallo wurde NRW- Wirtschafts- und Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger am 1. Juni in Wuppertal auf der Nordbahntrasse begrüßt. Kein Wunder: Er hatte den Bewilligungsbescheid über den Weiterbau der Außenbereiche des Radwanderweges im Gepäck. Und dies ist auch für Sprockhövel von Bedeutung.

Mit großem Hallo wurde NRW- Wirtschafts- und Verkehrsminister Harry K. Voigtsberger am 1. Juni in Wuppertal auf der Nordbahntrasse begrüßt. Kein Wunder: Er hatte den Bewilligungsbescheid über den Weiterbau der Außenbereiche des Radwanderweges im Gepäck. Und dies ist auch für Sprockhövel von Bedeutung.

Denn über den östlichen Teil des Außenbereichs, der etwas mehr als vier Kilometer lang ist, an der Nächstebrecker Straße in Wuppertal beginnt und im Tunnel Schee endet, soll der 55 Kilometer lange Rad-Rundkurs „Von Ruhr zur Ruhr“ an das Bergische Radnetz und weiter bis ins Rheinland angeschlossen werden. Mehrfach hat die Sprockhöveler Zeitung über die Planungen berichtet, doch jetzt, wo auch die Geldmittel fließen, scheint es ernst zu werden.

Partner der Stadt Wuppertal und der Initiative Wuppertalbewegung ist auf dem Gebiet des Ennepe-Ruhr-Kreises der Regionalverband-Ruhr mit Sitz in Essen. Heinrich Jolk, Projektleiter des RVR für den Radwegeausbau auf Sprockhöveler Stadtgebiet, freute sich am Montag darüber, dass es „endlich voran geht“. Doch er sagte auch: „Für unseren Teil am Tunnelausbau sowie für den Anschluss an das bestehende Radwegenetz im Kreisgebiet liegt noch kein Bewilligungsbescheid vor. Ich rechne jedoch damit, dass er bald kommt und wir auch loslegen können.“

Der RVR will sich mit 250 000 Euro am Ausbau des Tunnels Schee beteiligen. Zudem wird der Verband die 1,2 Kilometer lange Verbindung vom Radweg „Von Ruhr zur Ruhr“ in Sprockhövel zum Nordportal des Tunnels, der direkt am alten Bahnhof Schee vorbeiführt realisieren. Die Kosten belaufen sich auf 330 000 Euro. Für beide Baumaßnahmen sind Fördermittel aus dem kommunalen Radwegeprogramm in Höhe von 75 Prozent beim Land Nordrhein-Westfalen beantragt. Die verbleibenden 25 Prozent wären Eigenmittel des RVR. Heinrich Jolk: „Hinzu kommt aber auch noch die Sanierung der Eisenbahnbrücke Kuxloher Weg. Bis die Wuppertaler den Tunnel auf ihrer Seite erreicht haben, wird wohl noch eine Zeitspanne ins Land gehen. Und wenn die Wuppertaler dann vor dem Tunnel stehen, sind wir mit unserem Teilstück auch soweit. Mit dem Radwegebeauftragten der Stadt Wuppertal stehen wir in ständigem Kontakt. Wir haben jedoch vor, mit dem Brückenbauwerk Kuxloher Weg im kommenden Herbst zu beginnen.“

Auf Wuppertaler Seite soll mit dem Wegebau bis Bracken ab Oktober diesen Jahres begonnen werden. Zur Zeit arbeitet der RVR für seinen Streckenabschnitt an einem Landschaftlichen Begleitplan.

In Wuppertal gehen die Planer optimistisch davon aus, dass im April 2013 mit den Baumaßnahmen begonnen werden kann und der Tunnel Schee im September eröffnet wird. Dabei muss berücksichtigt werden, dass wegen des Fledermausschutzes nur bis August gearbeitet werden kann. Über ein weiteres Radwege-Projekt im EN-Kreis wird derzeit noch verhandelt. Dabei geht es um die Nutzung der der alten Bahntrasse von der Stadt Wetter aus bis zur Nachbarstadt Gevelsberg.

Kurt Bein

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2012-06-11 21:12
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