Lob für Tarifabschluss
18.02.2010 | 17:19 Uhr 2010-02-18T17:19:00+0100"Instrument für Krisenmanagement und Beschäftigung".
Als richtungsweisend und innovativ bewertet der Märkische Arbeitgeberverband (MAV) den in Düsseldorf erzielten Abschluss für die Metall- und Elektroindustrie. MAV-Geschäftsführer Werner Sülberg erklärte unter anderem, der Tarifvertrag ZiA ermögliche den Betrieben die Kosten der Kurzarbeit zu senken. Als entscheidenden Faktor nannte Sülberg die Regelung der Entgelterhöhung: „Dies ist der wichtigste Faktor zur Arbeitsplatzsicherung. Sie sieht vor, dass die im April auslaufenden Entgelt-Tarifverträge um elf Monate verlängert und bis zum 31. März 2011 nicht erhöht werden.” Die Beschäftigen erhalten stattdessen eine Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro. Den Betrieben blieben damit in dem für sie besonders kritischen Jahr 2010 neue Belastungen erspart. Erst am 1. April 2011 würden die Entgelte um 2,7 Prozent für zwölf Monate bis zum 31. März 2012 erhöht. Die Anhebung ab 1. April 2011 sei gerade noch vertretbar, weil die Belastung über eine lange Laufzeit verteilt werde und verlässliche Rahmenbedingungen für mehr als 25 Monate gewährleistet würden. Auch beinhalte der Vertrag differenzierende Elemente, die firmenindividuelle Anpassungen erlaubten, so Sülberg.
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Mit diesem Abschluß , kommen viele Metaller als Aufstocker in Hartz4 an .