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Lkw-Fahrer starb eines natürlichen Todes

12.02.2010 | 17:55 Uhr

Sprockhövel. Der am Dienstagabend auf dem Parkplatz Scherenberg tot aus seinem Fahrerhaus geborgene Lkw-Fahrer ist nach den Ermittlungen der Polizei eines natürlichen Todes gestorben. Ursache sei eine der zahlreichen Vorerkrankungen des Mannes aus Litauen gewesen.

„Wir gehen nicht von einem Fremdverschulden aus”, sagte Polizei-Sprecher Dietmar Trust. Der 44-jährige Litauer sei mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an einer seiner zahlreichen Vorerkrankungen gestorben. Unter welchen der Tote gelitten hatte und welche Auslöser gewesen sein könnte, darüber dürfe er keine Angaben machen, sagte Trust. Bei den Ermittlungen sei man nach dem Ausschlussverfahren vorgegangen und kam so zu dem Ergebnis, dass der Gaskocher, der sich im Fahrerhäuschen befand, nicht die Ursache des Todes sein konnte. „Wenn eine Gastoxikation vorliegt, muss die Leiche bestimmte Merkmale aufweisen”, so Trust. Davon sei aber bei den Untersuchungen nichts zu Tage getreten.

Für Probleme hatte bei der Bergung der Leiche die Körperfülle des Mannes gesorgt: „Er wog rund 200 Kilogramm”, so Dietmar Trust. Die Erkenntnisse der Polizei beenden damit Spekulationen über einen Suizid oder eine Fehlfunktion des Gaskochers. Am Dienstag waren die Einsatzkräfte unter dem Stichwort „Gasaustritt” zum Parkplatz gerufen worden, weshalb derartige Vermutungen aufgekommen waren.

Sebastian Schneider

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