Lionsclub spendet für Skifreizeit der Sonderschule
19.02.2010 | 18:00 Uhr 2010-02-19T18:00:00+0100
Sprockhövel. 2000 Euro hat der Lionsclub Sprockhövel-Herbede an die Hiddinghauser Sonderschule gespendet. Dank des Geldes können nun auch sechs Kinder, deren Eltern die Skifreizeit sonst nicht bezahlen können, nach Embach fahren.
Auf den heimischen Wiesen liegt in diesem Jahr zwar reichlich Schnee, doch eine Skifreizeit in den Bergen ist dann doch noch mal etwas ganz anderes. Die Jugendlichen der Hiddinghauser EN-Sonderschule für geistig Behinderte können es kaum erwarten. An diesem Wochenende geht's los. Die Freizeit, an der 34 Mädchen und Jungen sowie ihre Lehrer und Begleitpersonal teilnehmen, dauert vom 21. Februar bis 6. März. Angesteuert wird Embach.
Und so war bei der Anprobe der Ski-Kleidung in Hiddinghausen in dieser Woche auch mehrfach der Schlachtruf zu vernehmen: „Embach, wir kommen, wir machen doll was los!” Es ist bereits das 29. Mal, dass auf dem Stundenplan der Hiddinghauser Schüler eine Winterfreizeit steht. Seit Anfang Dezember werden in der Schule Ski, Schuhe, Helme und Winterkleidung angepasst, denn dank zahlreicher Sachspenden verfügt die Schule mittlerweile über einen gut bestückten Skikeller. Die mitfahrenden Schülerinnen und Schüler zählen seitdem die verbleibenden Tage, bis es endlich losgeht, und haben bei den momentanen auch hier guten Schneeverhältnissen schon so manche Schlittenfahrt „zum Üben” unternommen, berichtet Schulleiterin Sabine Schmitt.
Alle können die Abreise kaum erwarten
Um sechs Kindern, die zum Teil noch behinderte Geschwister haben oder deren Eltern die Kosten nicht aufbringen können, die Teilnahme zu ermöglichen und die Fahrt zu sichern, hat der Lionsclub Sprockhövel-Herbede eine finanzielle Unterstützung von 2000 Euro beigesteuert. Dr. Thomas Schröder, Vorsitzender des Activity-Ausschusses, überbrachte diese gute Nachricht. Doch Freizeit hat auch noch einen tiefer gehenden Grund: „Die dort gemachten positiven Erfahrungen und Erlebnisse bei der motopädagogischen, emotionalen und sozialen Förderung zeigen deutliche Auswirkungen auf die persönliche positive Entwicklung der Schüler”, hebt Pädagogin Schmitt hervor.
Und sie fügt hinzu: „Wir bedanken uns bei den Lions, dass auch in diesem Jahr die Fahrt nach Embach für alle Kinder möglich gemacht wurde, die ohne finanzielle Unterstützung hätten zu Hause bleiben müssen. Alle sind wieder aufgeregt und können die Abreise kaum erwarten.”
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