"Hüttenzauber" in der Glückauf-Halle
15.11.2009 | 17:03 Uhr 2009-11-15T17:03:00+0100Normalerweise werden gekreuzte Skier dazu genutzt, vor Unfällen auf der Piste zu warnen. Nicht so am Samstagabend. Die Warnung hätte höchstens wie folgt lauten können: Vorsicht, gute Laune!
An diesem Abend feiert der Skiclub Sprockhövel in der Glückauf-Halle sein 30-jähriges Bestehen und die Feier hätte wahrscheinlich mit jeder Aprés Ski Party auf einer Hütte in den Alpenregionen mithalten können. Die gekreuzten Skier gehörten lediglich zur Dekoration.
Damit die etwa 190 Gäste den runden Geburtstag gebührend feiern konnten, hatte sich das Organisationskomitee des rührigen Clubs einiges einfallen lassen. Die „Fritz-Brause-Band”, bekannt durch ihren Song „Shilly Shally”, sorgte mit tanzbarer Covermusik für beste Laune vor der Bühne, im Nebenraum für das leibliche Wohl groß auffahren lassen.
Und oben, auf der Empore, fand eine Sektbar regen Zuspruch. „Wir haben eben alles hier, was zu einer zünftigen Party gehört”, sagte der 2. Vorsitzende des Vereins, Frank Arenhöver, der seit der Gründung des Clubs dabei ist.
„Und in den zurückliegenden Jahren gab es so viele tolle Ereignisse, damit könnte man Bücher füllen”, war er sich sicher. Vor allem das Angebot der zahlreichen Skifreizeiten, das über die Jahre immer reichhaltiger geworden sei, habe eine Rolle für den großen Zusammenhalt im Vereinsleben geführt. „Mittlerweile fahren wir auf Skipisten in Österreich, Italien sowie der Schweiz”, nennt Frank Arenhöver Tourenziele. Auch während der Sommermonate gönnen sich die Skifans keine Pause. Da wird umgedacht. Der Club bietet Wanderungen oder Mountainbiketouren an. Das Konzept des Clubs geht auf. „Zurzeit haben wir etwa 460 Mitglieder”, gibt Arenhöver Auskunft. Einige sind schon sehr lange dabei und wurden natürlich auch zu einem späteren Zeitpunkt „für ihre Ausdauer” geehrt.
Der gesamte Abend glich einem „Hüttenzauber”. Die „Fritz-Brause-Band” musste nicht lange zum Tanz bitten. Besonders die Damenwelt erwies sich als treibende Kraft. Getanzt wurde bis tief in den Sonntagmorgen.
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