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Flori-Fete

Gäste aus der Region lieben gemütliche Atmosphäre

01.07.2012 | 23:02 Uhr
Gäste aus der Region lieben gemütliche Atmosphäre
WG:Für Sprockhövel: Für Fotostrecke Flori-Fete 3. Sendung----- Weitergeleitet von Kurt Bein/ZVR am 01.07.2012 11:17 ----- Von: Esprit-Ecrit/Caroline Gustedt

„Öffentlichkeitsarbeit“ nennt Löschzugführer Reinhard Spennemann bescheiden das, was sich seit 24 Jahren in der Stadt größter Beliebtheit erfreut: die „Flori-Fete“ des Löschzugs Gennebreck.

„Öffentlichkeitsarbeit“ nennt Löschzugführer Reinhard Spennemann bescheiden das, was sich seit 24 Jahren in der Stadt größter Beliebtheit erfreut: die „Flori-Fete“ des Löschzugs Gennebreck.

Paul Lienenlüke ist Mitglied der Ehrenabteilung. Er erinnert sich noch gut an die Entstehung der Flori-Fete: „ Wir haben immer ein bisschen sehnsüchtig nach Hattingen-Bredenscheid geäugelt. Dort hatte eine tolle Scheunenfete Tradition. Wir wollten auch etwas Unverwechselbares für die Gennebrecker Bürger ins Leben rufen, und so ist der Begriff Flori-Fete entstanden. Flori ist ja die Verniedlichung von Florian, unserem Schutzpatron, und weil wir viel Jugendarbeit machen, erschien uns der Name passend“, erinnert sich der Senior.

Inzwischen ist die Fete ein Sommerevent geworden. „Eigentlich haben wir über drei Tage ein Fest geplant, bei dem es Schwerpunkte für verschiedene Generationen gibt“, erläutert der stellvertretende Löschzugführer Frank Altenrath.

Doch die Gäste sind an jedem der drei Veranstaltungstage bunt gemischt. Jugendliche, Ältere, Singles, Paare und Familien feiern gemeinsam.

Den Auftakt machte am Freitagabend die Disco, die sich speziell an das junge Publikum richtete. „Wir müssen halt schauen, dass das von der Musik her auch attraktiv ist“, skizziert Paul Lienenlüke das Konzept, das zwischen den Polen „Attraktivität“ und „Kostenneutralität“ balanciert. Der Eintritt ist frei, Gewinne gibt es keine, das Feuerwehrteam ist froh, wenn am Ende kostendeckend gewirtschaftet wurde. Das ist nur möglich, weil die Frauen der Feuerwehrmänner Kuchen spenden, weil die Hobbyköche Axel Becker, Bernd Zarges und Jörg Geuenich am Grillstand mit ihrem Team alles geben. „Hier helfen einfach alle, Partnerinnen, Kinder, Verwandte und Nachbarn.“ Nur so ist das tolle Programm zu stemmen. Am Freitag Abend machte DJ Alex Noise den Auftakt, der Samstag stand im Zeichen von Unterhaltung für Familien. Kasperletheater, Hüpfburg, Fahrten mit den riesigen Löschzügen und ein Luftballonwettbewerb war für die Kleineren organisiert, abends heizte die Band „12 feet over“ den Gästen tüchtig ein. Für das leibliche Wohl sorgten die Hobbyköche und für karibisches Flair wurden entsprechenden Cocktails quasi im Akkord geschüttelt und gerührt. Der Sonntag begann traditionsgemäß mit dem Gennebrecker Frühstück, bei dem Speisen der Region angeboten werden. Den musikalischen Rahmen gestaltete dann die Feuerwehrkapelle Sprockhövel.

Caroline Gustedt



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