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Kommunalwahl 2009

„Für frischen Wind im Rathaus"

29.08.2009 | 12:58 Uhr

Astrid Timmermann geht als Kandidatin für die FPD ins Rennen.

Wenn ich in einer SMS (maximal 160 Zeichen) für mich werben müsste, sähe das so aus: Bitte gehen Sie wählen und wählen Sie liberal – für frischen Wind im Rathaus!!!

Was mich nach Sprockhövel führte: Das Wohnen im Grünen mit günstiger Verkehrsanbindung. Zu schätzen gelernt habe ich das aktive Vereinsleben und die engagierte Bürgerschaft.

Mein größter Coup... ist die Geburt meines Sohnes!

Mein größter Fehler... Ungeduld mit mir selbst.

Mein liebster Parteifreund: FDP-Team Sprockhövel.

Mein größter Gegner heißt: Intoleranz, Unfreiheit, Verschuldung, Gleichmacherei, Desinteresse, Null-Bock-Mentalität.

Ich will Sprockhövel regieren, weil ich... das Leben in unserer Stadt mitgestalten möchte und überzeugt bin, dass ich an der Spitze der Verwaltung dazu einen guten Beitrag leisten kann.

Mit dem Sportplatz Haßlinghausen verbinde ich... Ich hätte mir eine kostengünstigere und städtebaulich bessere Lösung gewünscht. Diese ist durch das unglückliche Agieren von SPD und CDU leider verhindert worden.

Die Umgehungsstraße Niedersprockhövel ist für mich... eine Baumaßnahme zur Steigerung der Attraktivität der Hauptstraße für Anwohner und Einzelhändler. Außerdem stellt sie eine Entlastung der vom Verkehr gebeutelten Anwohner im Bereich der Glückauf-Halle dar.

Wirtschaftsförderung heißt für mich..., dass ich mich persönlich viel intensiver für eine Betreuung der heimischen Betriebe einsetzen werde!

Meine erste Amtshandlung... meine neuen Mitarbeiter kennen zu lernen.

Als Chef bin ich... Teamplayer, offen für die Belange meiner Mitarbeiter und ohne Scheu Verantwortung zu übernehmen.

Wenn ich alt bin... werde ich nicht aufhören, mich zu engagieren.

Deshalb werde ich sechs Jahre im Amt bleiben: Weil ich die dem Bürger angekündigten Ziele erreichen möchte und weil ich die jüngste Kandidatin bin.

Wenn ich fünf Millionen Euro zur Verfügung hätte und damit den Sprockhöveler Haushalt aufbessern könnte, würde ich das Geld so verteilen: 50 Prozent würde ich in die Verbesserung von unseren Schuleinrichtungen und Kindergärten investieren wollen. Die restlichen 50 Prozent würde ich als erste Anzahlung zur Tilgung unseres Stadtschuldenbergs von 64 Millionen Euro verwenden.

Meine Familie ist... mein Lebensmittelpunkt und meine Kraftreserve.

Wenn mich am Wahltag um 20 Uhr eine alte Freundin anruft, werde ich ihr Folgendes sagen: Stell dir vor, ich bin gerade zur Bürgermeisterin von Sprockhövel gewählt worden...!!!

ZUR PERSON

Astrid Timmermann (45 Jahre)

Die FDP nominierte Astrid Timmermann einstimmig als Bürgermeisterkandidatin. Die 45-Jährige wurde 1964 in Mannheim geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Ausbildung zur Labor-MTA in Gelsenkirchen und zur Lehr-MTA in Münster. Sie arbeitete mehrere Jahre in verschiedenen Krankenhauslaboren kirchlicher Trägerschaft. Heute ist sie in der Leitung des Zentrallabors der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel in Essen-Kupferdreh. Astrid Timmermann ist verheiratet und Mutter eines 13-jährigen Sohnes. Sie wohnt mit ihrer Familie in Hiddinghausen.

Arne Poll

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