„Frau Müller muss weg“ feiert am 27. Februar Premiere

Das Ensemble
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Foto: PRIVAT

Sprockhövel..  Das Erwachsenenstück „Frau Müller muss weg“ der Theatergruppe Schnick-Schnack feiert am 27. Februar im evangelischen Gemeindehaus am Perthesring Premiere. Die Karten sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Gerade noch im Kino – jetzt auf der Bühne. Das Stück von Autor Lutz Hübner ist unter der Regie von Sönke Wortmann („Das Wunder von Bern“) und mit Anke Engelke erst vor wenigen Wochen in den Lichtspielhäusern angelaufen. Jetzt versucht sich in Sprockhövel Ute Dessel an einer Inszenierung, die Projektleitung hat Susanne Ditges.

Für 90 Minuten wird der Zuschauer in einen Klassenraum versetzt und nimmt an einem Elternabend der besonderen Art teil. Die Noten der Kinder einer vierten Klasse haben sich dramatisch verschlechtert und in drei Monaten gibt es Zeugnisse, die über die weitere Schullaufbahn der Kinder entscheiden. Für die Eltern ist klar: Klassenlehrerin Frau Müller ist schuld, sie muss weg.

Dabei ist es gerade Frau Müller, die durch Leidenschaft zu ihrem Beruf versucht, die Kinder zu fördern. Die Stimmung explodiert, im Klassenzimmer gibt es Wortgefechte um Lebensentwürfe – alles natürlich nur zum Wohle der lieben Kleinen. „Alle Charaktere sind so wunderbar überzogen, aber auch so erschreckend realitätsnah“, sagt Meikel Gerhartz, der Papa Wolf Heider spielt.

Vor der Premiere können die Besucher zwei Freigetränke verzehren und dem einstündigen Vorprogramm verschiedener Sprockhöveler Musikformationen lauschen. Die Karten sind im Buchladen an der Hauptstraße, im evangelischen Gemeindebüro in Niedersprockhövel und bei der Buchhandlung Balthasar in Haßlinghausen für zehn Euro zu bekommen.