Firma Wicke: Vorreiter in Sachen Effizienz

Klaus Schlösser (li.) von der Firma Wicke und Uwe Träris (AVU).Foto:Haumann
Klaus Schlösser (li.) von der Firma Wicke und Uwe Träris (AVU).Foto:Haumann
Foto: Bastian Haumann / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Energiekonzept ist so gut wie umgesetzt.

Sprockhövel..  Die Firma Wicke, Räder- und Rollenspezialist in Herzkamp, krempelte ihr Energiemanagement von rechts auf links, mit dem Ziel, die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Zwischen Planung und Fertigstellung – nur Kleinigkeiten müssen noch angepasst werden – lagen drei Jahre.

Und da die Arbeiten eigentlich abgeschlossen sind, hatte die Firma am Freitag alle Beteiligte, die vom Planungsbeginn bis zur Umsetzung dabei waren, zu einem Gespräch geladen, um ihre Energie-Effizienz-Maßnahmen vorzustellen. Anwesend waren AVU-Vertreter, Vertreter der Stadt samt Bürgermeister, der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr, der Effizienz-Agentur NRW und des Ingenieursbüro Koch und Partner. Bereits Anfang 2012 machte sich Wicke zu dem Thema seine Gedanken. „Doch wir konnten nur punktuell etwas machen, Kleinigkeiten“, sagte Denis Glowicki von Wicke. Daher hörte die Firma sich um, holte sich Anregungen.

Auf diesen Weg entstand der Kontakt zur EN-Agentur und zur Effizienz-Agentur. Schnell war klar: Für den großen Wurf zur effizienten Energienutzung müsse Gas her. Bis dato setzte Wicke auf Strom und Öl. „Nach Verhandlungen mit unserem Versorger bekamen wir den Gasanschluss.“

Hinzu kamen ein Blockkraftheizwerk und eine Anlage, die nicht nur Wasser kühlt, sondern auch für die Mitarbeiter ein angenehmeres Klima schaffen soll – in der Halle herrschen bis zu 40 Grad Celsius. „Das ist eine der Kleinigkeiten, die noch eine Feinabstimmung brauchen“, sagte Glowicki. Doch das sei eine Herzensangelegenheit. „Wir haben es unseren Mitarbeitern versprochen.“ Wicke ließ sich die Umbaumaßnahmen einen siebenstelligen Betrag kosten. Der amortisiert sich bereits nach fünf Jahren. „Und nach den ersten Monaten sieht es so aus, als würden die Schätzungen stimmen.“ Auch an anderer Stelle spart Wicke, was der Umwelt zugutekommt. „Die Firma stößt 1000 Tonnen weniger Kohlenstoffdioxid aus.“