Empörung über Haushaltsplanentwurf

Foto: Hans Blossey
Was wir bereits wissen
Leser Ernst Bubenzer verweist auf Einnahmen.

Sprockhövel..  Die Pläne, die Grundsteuer weiter zu erhöhen, stoßen auf Unverständnis. Ernst Gert Bubenzer, Notar a. D. schreibt seine Empörung nieder: „Bekanntlich ist der Hebesatz der Grundsteuer B noch vor Kurzem von 462 auf 750 Prozent für die Stadt Sprockhövel erhört worden. Mit Beschluss des Rates wurde mit Rücksicht auf diese enorme Erhöhung ausdrücklich eine weitere Erhöhung für die nächste Zeit ausgeschlossen.

Der jetzigen Empfehlung, entgegen diesem Ratsbeschluss die Grundsteuer wieder auf nunmehr 820 Prozent zu erhöhen , kann nur mit Nachdruck widersprochen werden. Dies gilt umso mehr, als der Kämmerer bei der Vorlage seines Haushaltplanentwurfs auf positive Mehreinnahmen für 2017 und die folgenden Jahre hingewiesen hat, nämlich Steigerung des Ertrages aus der Gewerbesteuer, Mehreinnahmen aus der Zuweisung des Gemeindeanteils von der Einkommenssteuer und aus der Umsatzsteuer durch Entlastung aus dem Bund.“

Bubenzer lobt, dass sich der Fraktionsvorsitzende der SPD gegen eine Erhöhung der Grundsteuer B ausgesprochen hat. „Die anderen Fraktionen mögen diesem Beispiel folgen.“