Ein Wechsel an der Spitze und zwei Pannen

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Sprockhövel..  Kommunalwahlen. Die SPD wird als stärkste Partei bestätigt, kommt auf 38,1 Prozent und stellt 16 Ratsmitglieder. Die CDU erzielt 29,4 Prozent und stellt zwölf Abgeordnete. Die Grünen bleiben bei 12,8 Prozent stehen und werden von fünf Ratsmitgliedern vertreten. Die FDP wird abgestraft: Sie halbiert ihr Ergebnis aus dem Jahr 2009 auf 8,6 Prozent und erhält nur drei Ratssitze. Die Linke (2,6 Prozent) sowie die Piraten (2,8 Prozent) werden durch je einen Abgeordneten vertreten, die neue Initiative „Wir für Sprockhövel“ (WfS) erobert mit 5,7 Prozent zwei Sitze.

Bürgermeisterwahl. Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl ist dann aaber eine Überraschung. Dass es einen Wechsel geben würde, war klar, da Klaus Walterscheid nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidierte. Dass sein Nachfolger allerdings Ulli Winkelmann werden würde, war nicht unbedingt abzusehen. Der parteilose, von Grünen und CDU unterstützte Winkelmann gewinnt die Stichwahl gegen Klaus Knippschild (SPD) im Juni mit 59,3 zu 40,7 Prozent. Im ersten Wahlgang lag Winkelmann mit 48,8 Prozent vor Knippschild (43,5 Prozent) und Astrid Timmermann (FDP, 7,7 Prozent).

Wahlpannen. Gleich zwei Mal müssen Wahlunterlagen neu ausgestellt werden: Zunächst wird auf den Stimmzetteln der Briefwahl beim Bürgermeisterkandidaten Ulli Winkelmann vergessen, seine Unterstützung durch CDU und Grüne hinzuzufügen. Beim zweiten Mal fehlt bei 480 Wahlscheinen der Zusatz „Ich versichere…“ zu „an Eides statt“.