Die Sorgen vergessen
14.07.2010 | 16:51 Uhr 2010-07-14T16:51:00+0200
Im Februar bestieg Gaby Schäfer für ihren Verein „sunshine4kids“ noch den Kilimandscharo, Freitag geht’s ab zur kroatischen Adria.
Unter dem Titel „Hoffnungsflotte für Deutschland“ begleiten Gaby Schäfer bei diesem zehntägigen Segeltörn 57 Kinder aus ganz Deutschland. Sie werden auf acht Jachten verteilt. Bei der Hoffnungsflotte des gemeinnützigen Vereins segeln jedes Jahr zahlreiche Kinder und Jugendliche mit, die überwiegend aus schwierigen Verhältnissen kommen.
Zum Beispiel Kinder und Jugendliche, die einen oder beide Elternteile verloren haben, oder Kinder, die in Situationen leben, die einen Urlaub unmöglich machen, sowie Kinder aus Heimen und Pflegekinder und so genannte „Schattenkinder“. Gaby Schäfer: „Das sind Kinder, deren Geschwister todkrank sind.“
Um ein harmonisches Miteinander auf dem engen Lebensraum Boot zu ermöglichen, sei es wichtig, Vorurteile über Bord zu werfen und Freundschaften quer über ethnische und soziale Grenzen hinweg zu schließen, beschreibt die Sprockhövelerin ihre Zielvorstellung. Das klappt natürlich nicht immer auf Anhieb. Damit es dennoch zwischen den jungen Leuten, die sich zuvor noch nie begegnet sind, friedlich und harmonisch zugeht, kümmern sich kompetente Erwachsene um das tägliche Einerlei. Mit an Bord der Jachten sind Sozialpädagogen, Lehrer, Personen mit professioneller pädagogischer Erfahrung, Skipper, Schiffseigner und ein Sicherheitsteam, dem Sanitäter und Taucher angehören. Mitgeführt wird auch ein Schnellboot, wichtig für die medizinische Versorgung in Notfällen.
Gaby Schäfer: „Wir hoffen, dass sich die Hoffnungsflotte von Jahr zu Jahr weiter entwickeln wird. Es entstehen für die teilnehmenden Kinder für die gesamte Reisedauer keinerlei Kosten. Alle anfallenden Summen für den Flug, die Verpflegung und die Unterbringung werden von ,sunshine4kids’ übernommen beziehungsweise von Sponsoren und Spendern finanziert.“
Auch ihr Aufstieg zum Kilimandscharo für den guten Zweck fand bei Sponsoren ein positives Echo. „Ohne Sponsoring wäre ein Engagement für die Kinder in dieser Form gar nicht möglich“, bekennt die Sprockhövelerin. Ihre Bergtour wurde auch von einem ZDF-Team begleitet und dokumentiert.
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