Banker und Marathonläufer
17.06.2009 | 18:50 Uhr 2009-06-17T18:50:00+0200Uwe Müllers Devise: Mit Ausdauer ans Ziel.
„Ich bin Banker durch und durch,” so Uwe Müller, seit 1. Juni Vorstandsmitglied der Sparkasse. Nach der klassischen Bankausbildung folgte ein Studium der Betriebswirtschaft an der Uni Köln.
Praxis und einen vielschichtigen Erfahrungsschatz erlangte der 46-jährige Diplom-Kaufmann zunächst als Firmenkundenbetreuer in Koblenz und Köln. Im Anschluss wurde er mit dem Aufbau eines mobilen Vertriebsteams bei der Berliner Bank betraut, dem eine Teamleitertätigkeit in Berlin folgte. Seit 2002 war Uwe Müller verantwortlicher Direktor für das Firmen- und Privatkundengeschäft der Dortmunder Niederlassung der Nationalbank.
„Die jahrelange Erfahrung im Umgang mit Privat- und Firmenkunden haben mir eines deutlich gezeigt, das Vertrauen der Kunden ist immer das wichtigste Gut”, so sein bisheriges Fazit.
Müller: „Sparkassen haben ein grundsolides und stabiles Geschäftsmodell. Gerade in diesen bewegten Zeiten mit den Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten zeigt sich doch wie leistungs-, widerstands- und zukunftsfähig die Sparkassenidee ist”. Und gibt es noch ein Leben außerhalb der Sparkasse?
Uwe Müller nickt zögerlich. Momentan erfordert das Kennenlernen der Sparkasse seine gesamte Aufmerksamkeit und Zeit.
Normalerweise aber startet der Familienvater von vier Töchtern einmal im Jahr mit seiner Frau bei einem Marathon. Dabei gehörten Berlin, Köln, New-York genauso zu den Teilnahmeorten, wie der „heimische” Ruhr-Marathon.
„Langstreckenläufe sind mit dem Beruf vergleichbar. Auch kommt man nur mit Ausdauer und Nachhaltigkeit letztlich ans gesteckte Ziel.” Darüber hinaus engagiert sich Uwe Müller in sozialen Projekten, wie „Sprache verbindet” - ein Projekt zur Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund.
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