272 Einsätze für die Sprockhöveler Feuerwehr

Ehrungen von links nach rechts vorne: Ellen Leue, Bruno Grob für 25 Jahre aktiven Dienst, Helmut Seifert für 50 Jahre Zugehörigkeit, Wolfgang Mäckel, Achim Siewert, Armin Kleine für 60 jährige Zugehörigkeit, in der zweiten Reihe: Bernd Woldt, Thomas, Mai als Vertreter des Ordnungsamtes, Reinhard Spennemann (stellv. Wehrführer) und Christian Zittlau (Wehrführer) und Bürgermeister Ulli Winkelmann.
Ehrungen von links nach rechts vorne: Ellen Leue, Bruno Grob für 25 Jahre aktiven Dienst, Helmut Seifert für 50 Jahre Zugehörigkeit, Wolfgang Mäckel, Achim Siewert, Armin Kleine für 60 jährige Zugehörigkeit, in der zweiten Reihe: Bernd Woldt, Thomas, Mai als Vertreter des Ordnungsamtes, Reinhard Spennemann (stellv. Wehrführer) und Christian Zittlau (Wehrführer) und Bürgermeister Ulli Winkelmann.
Foto: Peters
Was wir bereits wissen
Auf ihrer Jahresdienstbesprechung zogen die Blauröcke Bilanz und feierten die Gründung der Löschknöpfe – Sprockhövels Kinderfeuerwehr.

Sprockhövel..  272 Einsätze leistete die Sprockhöveler Feuerwehr im Jahr 2014. Jetzt zogen die Brandschützer eine Bilanz des vergangenen Jahres und stellten dar, wie die Wehr aufgestellt ist. Nicht zuletzt blicken die Blauröcke in die Zukunft – mit den Löschknöpfen Sprockhövel. Die Kinderfeuerwehr (wir berichten) wurde jetzt offiziell gegründet.

Die Gründungsurkunde für die Kinderfeuerwehr unterzeichneten Bürgermeister Ulli Winkelmann, Wehrführer Christian Zittlau und Kinderfeuerwehrwart Kai Stasny. Damit wollen sich die Sprockhöveler Retter als Freiwillige Feuerwehr ohne hauptamtliche Kräfte für die Zukunft wappnen. Unterstützt werden sie dabei von der Politik. Der SPD-Fraktionsvorsitzende, Wolfram Junge, überreichte zur Gründung der Löschknöpfe die auf der Ratssitzung angekündigte Spende von 500 Euro, mit der T-Shirts für den Löschnachwuchs angeschafft werden.

Im Rückblick wurde deutlich, was die 174 Feuerwehrmänner und -frauen – auch sieben weibliche Einsatzkräfte versehen ihren Dienst – in den vergangenen Monaten geleistet haben. Zu durchschnittlich fünf Einsätzen pro Woche waren die Blauröcke ausgerückt. Insgesamt brachten sie es so auf 6200 freiwillig im Dienste der Bürger geleistete Stunden.

Die Mehrzahl der Einsätze waren dabei technische Hilfeleistungen (175) . Immerhin 31 Mal mussten die Retter aber auch zu Bränden ausrücken. Besonders im Gedächtnis dürfte dabei der 30. März 2014 geblieben sein, als die Feuerwehr zu einem der größten Brände gerufen wurde, mit dem sie es je zu tun hatte: Das Feuer in der Firma Faulenbach im Gewerbegebiet Stefansbecke beschäftigte die Helfer mehrere Tage.

Auch Pfingststurm Ela und der Starkregen in Münster gingen nicht unbemerkt an den Sprockhövelern vorbei. Unter anderem hier leisteten sie überörtliche Hilfe.

Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung wurden auch Mitglieder geehrt, die bereits seit vielen Jahren in der Feuerwehr aktiv sind. Ellen Leue und Bruno Grob wurden für 25 Jahre aktiven Dienst geehrt, Werner Hesse für 35 Jahre, Helmut Seifert für 50 Jahre Zugehörigkeit, Wolfgang Mäckel, Achim Siewert und Armin Kleine für 60-jährige Zugehörigkeit. Die Jugendflamme erhielten: Ronja Esser, Justin Heller, Sebastian Oeckel, Jens Kevin Leveloh und Felix Hielscher.