"Wir sind entsetzt"
19.02.2010 | 16:33 Uhr 2010-02-19T16:33:00+0100Villigst. Das Vorhaben der Stadt Schwerte, zur Entlastung des Haushaltes Spielplätze zu schließen, hat nun auch den Westdeutschen Rundfunk auf den Plan gerufen.
Am 5. März will der Sender in seinem fünften Hörfunkprogramm speziell über die Spielplätze am Rheinener Weg in Villigst und „Am Derkmannsstück” in Ergste berichten; die genaue Sendezeit ist noch nicht festgelegt, wird aber noch bekannt gegeben.
Während in Ergste eine Elterninitiative die Schließung des Spielplatzes abwehren konnte, hängt die Zukunft des Platzes am Rheinener Weg weiter am seidenen Faden. Völlig enttäuscht zeigen sich die Villigster Mütter Anja Buhl und Svea Peisert von den Ergebnissen der Ratssitzung. Dort war ein Antrag der SPD auf eine Bürgerbeteiligung abgeschmettert worden. „Wir sind entsetzt”, schreiben die beiden Frauen, die an der Spitze der Villigster Initiative stehen, in einer Stellungnahme. „Wie kann ein Stadtrat über die Bürger hinweg entscheiden. Politiker sollten sich mal darüber klar werden, dass sie gewählt wurden, um unsere Interessen zu vertreten. Natürlich müssen auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden. Aber kann man nicht wenigstens erwarten, dass man angehört wird?”
Mit dieser Frage rennen sie bei Ratsmitglied und Fraktionschef Eckehard Weist (WfS) offene Türen ein. „Nur durch eine breite Beteiligung der Betroffenen unter Darstellung der Fakten kann Verständnis und Übereinstimmung erzielt werden”, sagt er. Er rät den Betroffenen, sich weiter für den Erhalt des Spielplatzes am Rheinener Weg einzusetzen. „Persönliche Diskussionen mit Ratsmitgliedern, die für den Antrag gestimmt haben, können hilfreich sein”.
12:20
Und die JVA bekommt einen neuen Sportpalast.
09:56
Spielplätze werden geschlossen, Jugendzentren müssen sich darum sorgen morgen noch einen Platz zu haben, Spaßbad zu aber immer mehr Alten- und Pflegeheime in der Stadt.
Ich freue mich schon darauf in 40 Jahren in der langweiligsten Stadt der Welt zu wohnen in der das Durchschnittsalter über dem von Metusalem liegt. Unsere Politiker wundern sich über die immer älter werdende Bevölkerung in unserer Stadt und zeitgleich tuen sie alles dafür damit es noch schlimmer wird. Herzlichen Glückwunsch!!!