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Spielplatz Kopernikusstraße

Vom Vandalismus die Nase voll

29.05.2012 | 21:00 Uhr
Vom Vandalismus die Nase voll
Heinz Poganski und Karl Kraugmann beklagen Vandalismus auf dem Spielplatz Kopernikusstraße

Schwerte.   So langsam aber sicher haben Karl Kraugmann und Heinz Poganski die Nase gestrichen voll. „Jugendliche Rowdys“, wie es Karl Kraugmann formuliert, machen aus dem Mehrgenerationen-Spielplatz an der Kopernikusstraße im wahrsten Sinne des Wortes einen Scherbenhaufen. Und nicht nur das.

Zwölf-, dreizehn Jahre alt, schätzt Karl Kraugmann, sind die Vandalen alt, die selbst Sachbeschädigungen an Häusern in Kauf nehmen. So wurden die Jungs beobachtet, als „sie vom Spielplatz aus über die angrenzenden Garagen hinweg Hauswände mit Steinen bewarfen“, berichten die erbosten Anwohner und vermuten, dass Fensterscheiben und Eternitplatten der Häuser Ziel der Steinwürfe waren.

Abfall auf Tisch verbrannt

Den Augen der Nachbarschaft entging auch nicht, wie sie ein paar Tage später leere Flaschen aus einem Mülleimer nahmen und diese zerschlugen. „Danach verbrannten sie Müll aus dem Abfalleimer auf dem Tisch der dortigen Sitzgruppe“, berichten Heinz Poganski und Karl Kraugmann. „Die Brandflecken sind heute noch auf dem verzinkten Flechtgestell sichtbar“. Und scheinbar überhaupt kein Interesse ruft die Tatsache hervor, dass der Spielplatz dort seit geraumer Zeit gesperrt ist.

Das hat weniger mit den auch schon in der Vergangenheit gefundenen Scherben zu tun als vielmehr mit dem Verlegen eines Kanals. Die Stadt Schwerte hatte seinerzeit einem Anwohner die Genehmigung erteilt, den Kanal über das Grundstück zu führen mit der Maßgabe, alles wieder herzurichten. Das sei, berichtet Stadtsprecher Carsten Morgenthal auf Anfrage, noch nicht in Gänze geschehen. Zudem müsse an den betreffenden Stellen der Erdarbeiten der Rasen wieder eingesät werden. Deshalb wird es wohl noch bis zum Beginn der Sommerferien dauern, ehe der Spielplatz wieder benutzt werden kann.

Spielplatz im Auge behalten

Verborgen geblieben ist der Stadt der Vandalismus deshalb aber nicht. „Wir haben das registriert und werden das auch immer wieder im Auge behalten“, erklärt Carsten Morgenthal, macht aber deutlich, dass eine 24-Stunden-Wache außerhalb der städtischen Möglichkeiten läge.

Möglicherweise haben die Untaten der Rowdys schneller ein Ende als gedacht. „Ein Nachbar hat die drei auf seiner Kamera festgehalten“, berichten Karl Kraugmann und Heinz Poganski. „Im Wiederholungsfall werden wir auf jeden Fall die Polizei einschalten und die gemachten Fotos der Behörde übergeben“.

Ingo Rous



Kommentare
30.05.2012
19:11
Vom Vandalismus die Nase voll
von buerenbrucher | #2

Recht haben die Bürger wenn sie vom Vandalismus die Nase voll haben. Konkret bezogen auf den Spielplatz an der Kopernikusstrasse gibt es dort schon seit Jahren ( auch schon als der Bolzplatz noch da war ) Probleme. In der Vergangenheit waren dort der Verzehr von Alkohol auf dem Spielplatz in den Sommermonaten fast schon normal. Nach der Polizei rufen ist immer einfach, welchen Beitrag leistet eigentlich das Ordnungsamt der Stadt Schwerte ? In der Nachbarstadt Hagen " bestreift " das Ordnungsamt Schulhöfe, Parkanlagen, Spielplätze usw., warum eigentlich in Schwerte nicht ? Das die Stadt Schwerte keine 24 Stunden ein " Auge " auf Spielplatze haben kann, ist jedem Bürger sachlich klar. Die Frage die sich mir beim Anblick diverser Spielplätze in Schwerte stellt : Hat die Stadt überhaupt ein " Auge " auf Spielplätze ? Herr Morgenthal sicher nicht, weil ich ihn noch nie auf einem Spielplatz gesehen habe
und er nach Beendigung seiner täglichen Arbeitszeit Schwerte auch wieder verlässt.

29.05.2012
21:42
Vom Vandalismus die Nase voll
von schwerte | #1

Wie so rufen die Leute nicht sofort die Polizei an? Diesen kleinen "Verbrechern" muss man zeigen wie weit sie gehen dürfen, denn die Erzeuger wissen meist nicht was Eigentum anderer bedeutet da sie sehr oft von Transferleistungen leben!

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