Viele Schulen werden zur Baustelle
26.11.2009 | 18:25 Uhr 2009-11-26T18:25:00+0100Schwerte. Um in einigen Jahren weniger Geld für Heizkosten ausgeben zu können, muss die Stadt erst viel Geld investieren. In der ersten Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport und Infrastruktur stellte Marco Tröger die Bauvorhaben von besonderer Bedeutung vor.
Knapp 8,9 Millionen Euro will die Verwaltung ausgeben, um städtische Gebäude, die eine Sanierung nötig haben, auf Vordermann zu bringen. Vor drei Jahren hoffte man, bis Ende 2010 mit allen Arbeiten durch zu sein, hat den Sanierungszeitraum aber nun auf 2014 verlängert, weil man so von Landes- und Bundeszuschüssen aus bestimmten Programmen, wie die so genannte Energetische Sanierung, profitieren kann.
Ausschreibung kurz vor dem Abschluss
So wie beim Ruhrtalgymnasium. Hier erhält die Fassade eine Wärmedämmung, die Heizung wird auf den Gebrauch von erneuerbaren Energien umgestellt und eine Gebäudeautomation installiert. 2,6 Millionen Euro kostet der Umbau, ein Drittel dieser Summe zahlt die Stadt Schwerte. Im nächsten Jahr soll es mit den Arbeiten losgehen. Die EU-Ausschreibung stehe kurz vor dem Abschluss, so Tröge. Bei allen Angeboten hätten immer Unterlagen gefehlt, die man noch hätte nachfordern müssen. Die Verwaltung rechnet mit einer Einsparung bei den Heiz- und Stromkosten von rund 30 000 Euro im Jahr.
Dass man auch die Gesamtschule mit Geld aus der Landeskasse sanieren kann, hoffen die Verantwortlich noch. Der Bewilligungsbescheid stehe immer noch aus, so Tröge. Und selbst wenn man die 1,385 Millionen Euro bekäme, habe die Stadt nicht genug an Eigenmittel, um einen Bauabschnitt derart zu sanieren, wie es die Förderrichtlinien verlangten.
Einsparung bei Strom und Heizung
409 000 Euro könnte Schwerte für die Gesamtschule Schwerte. Mit dem gesamten Summe ist aber nur die Fassade zu dämmen oder eine neue Heizung einzubauen. Zurzeit sei man in Gesprächen mit der Bezirksregierung, um zu gucken, wie man das regele, so Tröge. Die Einsparung bei Heizungs- und Stromkosten sind verlockend: Mehr als 50 000 Euro im Jahr.
Im Rahmen des Förderprogramms „1000 Schulen”, hier geht es um Speiseräume für die Sekundarstufen I, bekommen das RTG, die Realschule am Bohlgarten, die Schule an der Ruhr und die Realschule am Stadtpark Mensen und Aufenthaltsräume. Am FBG ist der Neubau der Aula mit Mensa an der Stelle der jetzigen Aula geplant. In 2010 sollen viele Vorhaben begonnen und beendet werden, da auch Geld aus dem Konjunkturprogramm II kommt.
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