Viele Fragen zum Streik der Lokführer
04.10.2007 | 00:00 Uhr 2007-10-04T00:00:00+0200Schwerte. Wolfgang Pitzer war gestern ein gefragter Mann. Doch der Mitarbeiter des Servicezentrums im Schwerter Bahnhof konnte meist nur mit den Achseln zucken. Welche Folgen der Streik der Lokführer für Schwerte haben wird, war gestern noch vollkommen of
Eine ganze Reihe von Kunden fragten gestern bei Pitzer nach, um sich zu erkundigen, wann welche Züge fahren oder besser gesagt nicht fahren. Aber das blieb unklar.
Der Sprecher der Deutschen Bahn in Düsseldorf, Gerd Felser, meinte, dass er eigentlich nur auf die aktuellen Meldungen der Bahn im Internet verweisen könne. Das Unternehmen sei natürlich bemüht, die Folgen des Streiks so gering wie möglich zu halten. Inwieweit das aber gelingen werde, stehe noch in den Sternen. Ratsam sei sicherlich, deutlich mehr Zeit für die Bahnfahrt einzuplanen und gegebenenfalls einen Zug früher zu starten. Viele Pendler, die eigentlich die Bahn benutzen, werden aber wahrscheinlich auf das Auto ausweichen. Das wiederum könnte zu mehr Staus in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet führen.
Wie die Gewerkschaft GdL gestern mitteilte, will sie den Bahnverkehr zwischen 8 und 11 Uhr zum Erliegen bringen. Betroffen wird sowohl der Fern- als auch der Nahverkehr sein.
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