Verjüngungskur für den Freischütz
07.07.2011 | 17:45 Uhr 2011-07-07T17:45:00+0200
Schwerte.Schon sehr konkrete Formen haben die Pläne für einen dreistöckigen Hotelbau am Freischütz angenommen. Auch ein Dorplatz soll geschaffen werden.
„Wir verhandeln“, sagt Besitzer Peter Cremer und meint damit die Gespräche, die er mit der Stadt Schwerte führt. Die nämlich möchte die Erbaugrundstücke, wie es das Freischütz-Areal eines ist, los werden, um die eigene Kasse zu füllen. Doch einen Abschluss haben beide Seiten, also Cremer und Stadt, noch nicht erzielen können. Zudem sitzt eigentlich noch ein dritter Partner mit am Tisch. Der Landesbetrieb Straßen NRW will die B236, die direkt vor der Tür des Freischütz herführt, ausbauen. Erst wenn das Konzept im Detail feststehe, sei es sinnvoll, sich mit einer Umsetzung zu befassen, sagte Cremer gestern, als er gemeinsam mit Geschäftsführer Jörg Prüser den neu gestalteten Eingangsbereich vorstellte.
Rund 200000 Euro hat es sich der Freischütz kosten lassen, um das Entree großzügiger und weitläufiger aussehen zu lassen. Damit sei ein weiterer Schritt vollendet worden, um die Traditionsgaststätte weiter nach vorn zu bringen, erklärte Prüser.
Die Bauernstube hat man einer Verjüngungskur unterzogen. Sie komme jetzt viel heller und freundlicher daher. Dazu passe auch der neue Glaspavillon an der Vorderfront.
Erneuert habe man auch Mobiliar, Fußboden und Beleuchtung, hebt Prüser hervor und betont, dass man den Charakter des Freischützes auf jeden Fall erhalten wolle.
Nach dem schon einige Jahre zurückliegenden großzügigen Umbau sei mit dem jetzigen Projekt ein weiterer wichtiger Markstein in der Geschichte des Hauses gesetzt worden. Ein weiteres Vorhaben, dem man sich zuwenden werde, ist nach Worten des Geschäftsführers die Schaffung eines Dorfplatzes.
Mit der Eröffnung des Klettergartens rechnet Prüser im nächsten Jahr. Bislang hatte der Landesbetrieb noch kein grünes Licht gegeben. Mit der entsprechenden Genehmigung rechnet die Geschäftsleitung in diesen Tagen. Der Freischütz hat sich bereit erklärt, Änderungen auf der B236 aus eigener Tasche zu bezahlen und zusätzliche Parkplätze zu schaffen.
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