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Nahversorgung Ergste

SPD bleibt beim Nein zu Himmelmannschem Feld

18.12.2011 | 14:11 Uhr

Ergste.   Die Verlagerung der Ergster Nahversorgung auf das Himmelmannsche Feld ist für die CDU nach wie vor der Schlüssel für eine zukunftsträchtige Infrastruktur im Ort. Die SPD hingegen bleibt bei ihrem klaren Nein.

Hans-Georg Rehage, Vorsitzender der CDU-Ortsunion Ergste, sieht auf dem Himmelmannschen Feld nicht nur einen idealen Standort für einen Vollsortimenter und einen Discounter, sondern auch für das geplante altengerechte Wohnen und eine verkehrliche Sicherung im Einmündungsbereich der Ruhrtalstraße auf die B236. Hier soll die geplante Bebauung über einen Kreisverkehr angeschlossen werden. „Ein Kreisel und altengerechtes Wohnen würden durch das Himmelmannsche Feld in Erfüllung gehen“, sagt Hans-Georg Rehage. Ohne hingegen würde man einen Kreisel nie finanziert bekommen. Die Sicherung dieses Einmündungsbereichs notfalls auch durch eine Ampelanlage und altengerechtes Wohnen seien, so Rehage, auch unabhängig vom Himmelmannschen Feld zwei Themen ganz oben auf der Prioritätenliste.

Was diese beiden Punkte angeht, rennt Rehage bei der SPD durchaus offene Türen ein. „Mit dem Bau altengerechter Wohnungen kann ich

Pro Infrastruktur

leben“, erklärt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende David Liskatin. Und auch über die Sicherung des Verkehrs auf der Letmather Straße, Einmündung Ruhrtalstraße, könne man grundsätzlich diskutieren. Allerdings kommt eine Bebauung des Himmelmannschen Feldes für die Genossen auf keinen Fall in Frage. „Es gibt gar keinen Grund für eine Änderung unserer Haltung“, so David Liskatin. Eine Vergrößerung am Standort sei für ihn nachdenkenswert. Und auch die Möglichkeiten des Wäldchens zwischen Mühlendamm und Kirchstraße „sind doch nie endgültig geprüft worden“.

Und doch werden sich David Liskatin und seine Parteifreunde in absehbarer Zeit noch einmal mit dem Himmelmannschen Feld auseinandersetzen müssen. Die CDU plant nämlich Gespräche auch mit den anderen im Rat der Stadt Schwerte vertretenen Parteien. Denn das Projekt lässt sich nur mit einer politischen Mehrheit umsetzen. Die zeichnet sich allerdings nicht ab. Und ohne einen politischen Auftrag macht die Verwaltung keinen Finger krumm. Also muss die CDU über kurz oder lang abermals einen Antrag einbringen. „Wir arbeiten daran“, sagt Hans-Georg Rehage. Und fügt hinzu: Mit einer Bebauung des Himmelmannschen Feldes „verbessern wir die Infrastruktur, machen den Ortsteil für junge Menschen interessant und sichern damit den Bestand von Grundschulen und Kindergärten“.

Ingo Rous

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