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Martin Schmolke

Schulmeister und Handwerker

05.07.2012 | 18:26 Uhr
Schulmeister und Handwerker
Mit einem großen Fest wurde Martin Schmolke, Rektor der Lenningskampschule, in den Ruhestand verabschiedet. Fotos: Ralph Bodemer

Schwerte. „Bin dann mal weg“, stand in großen bunten Buchstaben über der Bühne in der Sporthalle Nord-West: Diese Worte hatte man Rektor Martin Schmolke in den Mund gelegt, der gestern nach 33 Jahren im Schuldienst an der Lenningskampschule in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet wurde.

Viele Gäste waren erschienen wie die Mitglieder der Schulpflegschaft, Schuldezernent Hans-Georg Winkler, Leiter und Leiterinnen verschiedener Schwerter Schulen, ehemalige und noch aktive Eltern sowie das gesamte Kollegium, „das dafür sorgt, dass ihr alle schön ruhig seid“, wendete der stellvertretende Schulleiter der Lenningskampschule, Martin Krämer, seine Begrüßungsworte an die Grundschüler. Ehrenplätze hatte die ganze Familie Schmolkes: Ehefrau, fünf Kinder und vier Enkelkinder.

Hilfsbereitschaft

Martin Krämer, der den Festakt moderierte, war Lehramtsanwärter, als er vor 20 Jahren Martin Schmolke an der Lenningskampschule kennenlernte. „Ich erinnere mich, dass auf deinem T-Shirt, das du in der Lehrerkonferenz trugst stand ,Keine Macht den Drogen’“, erzählte Krämer und hob auch die Hilfsbereitschaft „Schmollis“ hervor, wie der scheidende Rektor seit Generationen genannt wird. „Welcher Schulleiter würde zwischen zwei Schulstunden mal eben die Schranke reparieren?“

Die Verabschiedung Schmolkes, war in zwei Blöcke aufgeteilt. Im ersten gaben die Jungen und Mädchen den Ton an. Mit Liedern aus mehr als 250 Kinderkehlen, Trommeleinlagen, einem Jeki-Auftritt (Jedem Kind ein Instrument), begleitet von den Musikpädagogen der Musikschule, verabschiedeten sie ihren Rektor.

Nach einer kurzen Pause bedankte sich Schuldezernent Hans-Georg Winkler bei Martin Schmolke für einen langen, verantwortungsvollen Schuldienst und wünschte ihm das Allerbeste für den Ruhestand.

Urlaubsvertretung

„Bis zum 1. August mache ich noch Urlaubsvertretung. Meine Urkunde erhalte ich am 31. Januar 2015. Ab dem 1. Februar bin ich Pensionär“, erklärte Schmolke. Langeweile käme bei ihm nicht auf. Die Aufforderung: „Papa mach mal“, habe nach wie vor Bestand, wenn es in der Familie etwas zu tun gebe.

Christel R. Radix

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