Schützen reden mit
10.03.2011 | 15:29 Uhr 2011-03-10T15:29:00+0100Schwerte.Auch der Stadtpark wird nicht der Ausgangspunkt für den Festumzug anlässlich des Westfälischen Schützentags am 7. und 8. Oktober in Schwerte sein. Jetzt kommt doch die Rohrmeisterei ins Spiel.
Schon seit Wochen versuchen die Schützen einen geeigneten Platz zu finden, von dem aus der Festumzug starten und auf dem der sich anschließende Zapfenstreich stattfinden soll. Zwischenzeitlich war der Parkplatz der Firma Hundhausen im Gespräch, doch das Unternehmen hatte unter Hinweis auf notwendige Produktionsausweitungen kürzlich abgewunken. Am Donnerstag nun war der Vorsitzende des Schützenkreises Dortmund-Schwerte, Siegfried Redtka, im Rathaus vorstellig geworden, um die Möglichkeiten seiner Idee auszuloten, den Stadtpark als Fläche für die Aufstellung des Festumzugs zu nutzen. Doch die Verwaltung musste abwinken. „Das Gelände gehört der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde“, erklärte Stadtsprecher Carsten Morgenthal. Zudem handele es sich um einen stillgelegten Friedhof mit unterirdischen Gewölben. Die seien einsturzgefährdet, wenn sich 2500 bis 3000 Menschen dort versammeln würden; so groß soll der Festumzug nämlich werden.
Jetzt will sich Siegfried Redtka mit dem Chef der Bürgerstiftung Rohrmeisterei, Tobias Bäcker, an einen Tisch setzen. Das Plateau nämlich eignet sich als Ausgangspunkt, war aber aus wirtschaftlichen Erwägungen bei den Schützen zunächst kein Thema. Zur Finanzierung der Festlichkeiten sind die Schützen auf Einnahmen angewiesen – ebenso wie die Rohrmeisterei, die das Plateau mit einem mittleren fünfstelligen Jahresbetrag unterhält.
In dem anstehenden Gespräch zwischen dem Schützenkreis und der Rohrmeisterei sollen nun die Möglichkeiten einer Kooperation ausgelotet werden. Tobias Bäcker signalisierte in einem Gespräch mit der WR seine grundsätzliche Bereitschaft, den Schützen im Rahmen seiner Möglichkeiten entgegenzukommen.
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