Rosige Zukunft kann wahr werden
12.02.2012 | 15:25 Uhr 2012-02-12T15:25:00+0100
Schwerte. „Wir blicken einer rosigen Zukunft entgegen, das hoffe ich wenigstens“, etwas verhalten optimistisch eröffnete Kunstvereinsvorsitzender Michael Schade am Sonntag die Ausstellung „Prolog“ des Künstlers Thomas Klegin im Kunstverein.
Schon die drangvolle Enge am Sonntagmorgen – so dass kaum ein Blick auf die Kunstwerke möglich war – und die Tatsache, dass Schade zwischenzeitlich neue Aufnahmeanträge für den Kunstverein holen musste, da der Vorrat schnell zu Neige ging, deutet darauf hin, dass die rosige Zukunft wahr werden könnte.
Viele neue Mitglieder
Der Kunstverein Schwerte beging gestern sein 25-jähriges Bestehen und Thomas Klegin war der Protagonist der Jubiläumsausstellung, mit der der Künstler in einer Werkschau mit einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt gewürdigt werden soll.
Gezeigt werden noch bis zum 25. März alte und neue, unbekannte und selten gezeigte Arbeiten, herausragende Zeichnungen und Werke, die so an keiner anderen Stelle mehr zu sehen sein werden.. Klegin zählt zu den prägendsten Künstlern in Deutschland. Für seine Werke wurde er mit zahlreichen Preisen bedacht.
Zu den unwiederbringlichen Arbeiten zählt die Kiefernnadel-Installation. „Da Thomas sehr pingelig ist, musste seine Frau Anke jede einzelne Nadel säubern“, plauderte Schade aus dem Nähkästchen. Das sei nicht ganz so gewesen, erklärte Klegin im Anschluss. „Es mussten nur die Blätter aus den gesammelten Nadeln entfernt werden.“
Im Raum 2 ist ein Karrenturm, die Installation „Metabolie“ zu sehen. „Die einzige Arbeit, die einen Namen hat“, so Klegin, „meine anderen Arbeiten erklären sich von selbst.“
Eine extra für den Kunstverein entwickelte Installation befindet sich in Raum 3. Hier ist sogar die Raumtemperatur ein kalkulierter Bestandteil des skulpturalen Werkes.
„Die Ausstellung kann ein Neuanfang sein, die der Künstler dem Kunstverein ermöglicht“, so Kuratorin Ilka Heiner, zu einer der wohl erfolgreichsten Ausstellungen.
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