Raoul Vandetta und Ave Maria
17.06.2011 | 18:01 Uhr 2011-06-17T18:01:00+0200
Schwerte.Wenn Cacchinis „Ave Maria“ gleich hinter Doors-Hit „Riders on the storm“ erklingt und die Bühne dafür in einer Kirche steht, muss etwas Besonderes anliegen. So wie das Benefizkonzert für Japan, das der Verein „Schwerte hilft“ am Mittwoch, 29. Juni, ab 19.30 Uhr in der St. Viktorkirche präsentiert. Die Schirmherrschaft hat Bürgermeister Heinrich Böckelühr übernommen.
Das Benefizkonzert findet statt für die Opfer der verheerenden Naturkatastrophe in Japan. „An diesem Abend wird die Anteilnahme für Japan in Musik ausgedrückt“, so die Vorsitzende von Schwerte hilft e.V., Ute Giedinghagen.
Die Veranstaltung ist in Zusammenarbeit mit Musikern aus Schwerte und der Region, die durch die Schwerterin Heike Grobe angesprochen wurden, sowie dem Verein Schwerte hilft organisiert worden. Mit von der Partie ist die ehemalige Opernsängerin am Hagener Stadttheater, Niwako Bisang. Sie singt japanische Volkslieder. Ebenso ist Theo Spanke, vielen bekannt als Raoul Vandetta, mit den zwei Welthits „Louisiana 1927“ und „Riders on the Storm“, begleitet von Andreas Engelkenmeier am Klavier und Jörg Eschrig an der Gitarre, dabei.
Freier Eintritt –
Spenden erbeten
Die Spenden gehen über den Malteser Orden, der sie dem konkreten Hilfsprojekt, einem Kinderheim in Ichinoseki, das von einer deutschen Franziskaner-Nonne geführt wird, zuführt. Das Kinderheim ist durch das Beben einsturzgefährdet. Mithilfe von Spenden soll der Wiederaufbau finanziert werden. „Es freut uns, dass alle Mitwirkenden völlig unentgeltlich zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass die Spendenerlöse ohne jegliche Abzüge nach Japan gehen werden,“ so Ute Giedinghagen.
Es wird ein ungewöhnliches Konzert mit einem vielfältigen Programm von klassischer Musik bis zu japanischen Liedern, gestaltet von einem Ensemble aus Streichern, Klavier, Saxophon, Orgel, Gitarre und Gesang.
So präsentiert Klaus Irmscher, der heimische Kirchenmusiker und Kantor der St. Viktor Kirche ein eigenes Orgelstück und begleitet auch auf dem Klavier. Simone Asua-Honert singt „Warum sind denn die Rosen so blass?“ Mit Astrid Gerdsmann ist sie bei „Gruß, Abendlied“ von Felix Mendelsohn und bei „Panis Angelicus“ in der Begleitung von Klaus Irmscher, Klavier und Martin Grobe, Saxophon, dabei. Darüber hinaus gibt es eine Hörprobe aus dem Buch von Martin Stanzeleit „Mein Hiroshima: Ein nachdenklicher Spaziergang“ vorgelesen von seiner Mutter Barbara Stanzeleit. Der Schwerter Lichtkünstler, Jörg Rost, hat zugesagt die St. Viktor Kirche für diesen ungewöhnlichen Abend auszuleuchten.
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