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Potthoff erhält Fördergeld für den Hausbau

17.12.2010 | 18:45 Uhr
Potthoff erhält Fördergeld für den Hausbau

Schwerte.Ist der Schnee weg, spucken die Hammer Häuslebauer in die Hände: Gestern kam der Bewilligungsbescheid vom Kreis, dass das Land Geld gibt für den Bau von zwölf Einfamilienhäusern auf dem Gelände des ehemaligen Flüchtlingsheims an der Schützenstraße.

Damit ist nun auch der Kaufvertrag gültig, den die Firma Potthoff aus Hamm Anfang des Jahres mit der Stadt abgeschlossen hatte. Dr. Andreas Potthoff sagte der WR, dass die Ausschreibung für den Abbruch des ehemaligen Flüchtlingsheims bereits fertig sei und nun veröffentlicht werde. Sobald das Wetter es zulasse, werde man mit dem Abriss beginnen.

Die Firma Potthoff baut auf dem Gelände anschließend zwölf Einfamilienhäuser zur Miete, in die Familien einziehen können, die zwei oder drei Kinder und nicht mehr als 46 000 Euro, bei drei Kindern 54 000, Jahresbruttoeinkommen haben. Der Mietpreis: 4,85 Euro pro Quadratmeter.

Der Bauplan sieht vor, zur Schützenstraße hin die Garagen stehen zu lassen, Zwischen den Garagen und den Häusern führt die so genannte Verkehrsfläche, über die die Mieter in ihre Garagen fahren. Die Fläche dient aber gleichzeitig dazu, dass die Kinder aus dem Haus laufen können, ohne in den öffentlichen Straßenverkehr zu geraten.

Die Reihenhäuser haben jeweils zwei Geschosse und ein ausgebautes Dachgeschoss, so sieht es der Plan bislang vor, und bieten Gesamtwohnflächen von 97 und 112 Quadratmetern. Zu jedem Haus gehört ein kleines, eingezäuntes Gartenstück hinterm Haus und ein begrünter Streifen vor der Häuserreihe.

Belegungsrecht hat die Stadtverwaltung

Das Belegungsrecht für diese Häuser hat die Stadtverwaltung, die somit bestimmt, wer dort einziehen wird. Fast 800 Häuser in ganz Nordrhein-Westfalen – von Arnsberg bis Unna – baut und vermietet die Unternehmensgruppe Dr. Ing. Potthoff nach diesem Modell. Bislang, so sagte Ralf Potthoff, der Bruder von Andreas Potthoff, bei einem Redaktionsgespräch im Frühjahr, sei man damit gut gefahren. Die Familien, die in diesen kleinen Siedlungen wohnten, kümmerten sich wie Eigentümer um Haus und Garten, obwohl sie nicht mehr Rechte hätten als andere Mieter auch .

Susanne Schulte

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