Post geht jetzt in Westhofen ab
09.02.2012 | 17:52 Uhr 2012-02-09T17:52:00+0100
Schwerte.Im neuen Gewerbegebiet Gartenbad ist die Post das erste Unternehmen, das hier Räume bezogen hat.
Sie wechselte von der Innenstadt nach Westhofen aus einem einzigen Grund: „In der City waren wir im zweiten Stockwerk untergebracht, hier geht es ebenerdig zu“, sagt Sprecher Ernzer. Die Post müsse nicht mehr erst nach oben und dann wieder heruntergeschleppt werden, um sie anschließend im Stadtgebiet zu verteilen.
Die Sendungen, die zunächst im Briefzentrum Hagen ankommen und dort maschinell gelesen werden, gelangen anschließend nach Westhofen. Die Post wird dabei schon so genau sortiert wie der Briefzusteller sie auch austrägt. Straße für Straße liegt sie für ihn bereit. Eigentlich könnte er sich dann schon direkt auf den Weg machen, wenn es nicht den Anteil von Briefen gebe, die durchs Raster gefallen sind. „Entweder war die Anschrift unleserlich oder etwas stimmte nicht mit der Adressangabe“, sagt Rainer Ernzer.
Diesen Anteil (rund zehn Prozent des Postaufkommens) muss der Zusteller oder ein weiterer Mitarbeiter nun eigenhändig in seine Bündel einpflegen. Damit beginnt der Dienst am Morgen, so Ernzer.
Die Arbeit startet um 5 Uhr in der Früh. Zwischen 8 und 9 Uhr schwärmen die Zusteller aus. Über 30 Boten bringen die Sendungen zu 25000 Haushalten auf einer Fläche von 56 Quadratkilometern.
Die meisten Zusteller sind mit dem Rad unterwegs, allerdings sind auch zehn Fahrzeuge im Einsatz. In den Außenbezirken stellt nicht das Postunternehmen DHL die Pakete zu, sondern die Deutsche Post noch selbst. „Das Aufkommen wird immer größer“, sagt Ernzer. Die Mengen an Post seien in den vergangenen Jahren insgesamt betrachtet nicht zurückgegangen, aber der Anteil von Werbung oder so genannter Infopost habe sich deutlich erhöht.
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