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CDU-Ortsunion Ergste

Neue Mitte auf Himmelmannschem Feld

23.02.2010 | 16:31 Uhr

Ergste. Nicht mehr auf dem Areal zwischen Wiesengrund, Mühlendamm und Letmather Straße, sondern auf dem Himmelmannschen Feld östlich der Letmather Straße soll die neue Ergster Mitte entstehen. Darauf hat sich die CDU Ergste festgelegt.

Hans-Georg Rehage, Vorsitzender der Ergster Ortsunion, präsentierte gestern vor Ort den nagelneuen Plan in Anwesenheit seiner Parteifreunde Ellen Hentschel, Dieter Requardt, Ulrich Passavanti, Bernhard Vickermann und Ludger Schüttert. 15000 Quadratmeter misst das Areal, das im Süden von der Verlängerung der Ruhrtalstraße begrenzt wird, Richtung Osten auf den Friedrich-Mann-Weg zuläuft und im Norden am „Delta” des Wannebachs endet. Hier soll sich ein Vollsortimenter plus Getränkeshop und ein Discounter ansiedeln. Ein Cafe´ soll entstehen, ebenso eine Einrichtung für betreutes Wohnen „im Sinne von älter werden in Ergste”, wie es Hans-Georg Rehage formuliert.

Dass bei diesem Vorhaben Edeka und sein Ergster Boss Jörg Patzer mit im Boot sitzen, versteht sich von selbst. Rehage: „Wir haben Gespräche mit Herrn Patzer geführt, es besteht ein starkes Interesse” – was Jörg Patzer auf Anfrage bestätigt. Er verfolgt schon seit längerer Zeit das Ziel, sich zu vergrößern und das Angebot zu erweitern. Ende dieses Jahres läuft der Mietvertrag für den bestehenden Edeka-Markt aus, doch bis dahin lässt sich das Projekt auf dem Himmelmannschen Feld nicht verwirklichen. Deshalb werden im Sommer Verhandlungen geführt, den Mietvertrag zeitlich befristet zu verlängern.

Die neue Ergster Mitte wird über einen Kreisel an der Einmüdung Ruhrtalstraße/Letmather Straße angebunden; die Kosten dafür, sagt die CDU, muss ein noch nicht benannter Investor übernehmen. Ferner soll ein barrierefreier Fußweg den Zugang sicher stellen. Die entstehenden Baukörper sollen optisch der ländlichen Ortsrandbebauung angepasst werden. „Wellblechbuden wollen wir nicht sehen”, betonte Rehage und sieht in dem gesamten Projekt „eine Aufwertung für Ergste”. Eine intakte Infrastruktur würde damit den nächsten Generationen und neuen Bürgern auch mit Blick auf demografische Entwicklungen im Ortsteil hinterlassen.

Über ihre Ratsfraktion will die CDU nun einen Antrag stellen. Die Verwaltung soll prüfen, ob eine Ansiedlung auf dem Himmelmannschen Feld möglich ist.

Ingo Rous

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