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Neue Ideen für den Einzelhandel

21.02.2012 | 18:12 Uhr
Neue Ideen für den Einzelhandel
Der Steinem-Platz diente bereits als Marktplatz. Die Idee soll wieder aufleben. Foto: Ralph Bodemer

Schwerte.   Ein runder Tisch sol sich bilden, um den Einzelhandel weietr nach vorn zu bringen.

Es war eine Art Notruf, den die Werbegemeinschaft im vergangenen Herbst losließ, als Vertreter der Stadt bei der Jahresversammlung der Händlern zu Gast waren. Die Innenstadtentwicklung nehme bedenkliche Formen an, monierten die Kaufleute. Der südliche Bereich drohe seit dem Umzug von Rewe zum Bahnhof an Attraktivität zu verlieren. Das ehemalige Modehaus Santen sei noch immer eine Bauruine und die Ex-Kneipe Alt-Schwerte bleibe ein Schandflecken.

Der runde Tisch, der damals gefordert wurde, soll nun gebildet werden, berichtet Adrian Mork. Einen ersten Aufgalopp in Kleinformat habe es bereits gegeben, als Vertreter der Stadtspitze und des Einzelhandels zu einem Auftaktgespräch zusammenkamen. Nachdem bereits während des Treffens im Herbst einige wunde Punkte angesprochen worden seien, habe man auch bei dem Termin mehrere Aspekte erörtert.

Beispielsweise stelle sich die Frage, was auf Dauer mit der leer stehenden Immobilie am Senningsweg geschehen soll, in der bis Mai eine Aldi-Filiale untergebracht war. Diskutiert werden könne auch, ob auf dem Steinem-Platz die Idee eines zusätzlichen Wochenmarktes wieder aufleben soll. Die Umwidmung der Bahnhofstraße in eine Einbahnstraße oder eine Aufwertung der Hagener Straße sind nach Morks Auskunft weitere Themen, die die Händler angeschnitten hätten.

Für ein neues, umfassendes Einzelhandelskonzept will sich die Stadt mit den renommierten Professoren Klaus Selle und Kunibert Wachten ins Benehmen setzen. Nach einer Auftaktveranstaltung im März sind weitere Runden vorgesehen, um die Eckpunkte für eine City-Entwicklung zu bestimmen. Themen der Diskussionsrunden werden die innerstädtische Wohnentwicklung, die Stärkung des Einzelhandels, die Entwicklung rund um St. Viktor sowie die Zukunft von Rohrmeisterei und Bahnhof sein. Ein solches Handlungskonzept Innenstadt braucht die Kommune, so Mork, wenn sie Städtebaufördermittel beantragen will.

Theo Körner

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