Mit Aschenputtelmaschine ganz vorn
20.06.2007 | 09:04 Uhr 2007-06-20T09:04:00+0200Schwerte. Erfolgreich beteiligte sich das Ruhrtal-Gymnasium an dem freestyle-physics-Wettbewerb der Uni Essen-Duisburg.
Das RTG entsandte entsandte 130 Teilnehmer in 43 Gruppen. Renner war dieses Jahr die Aufgabe, ein möglichst leichtes Alu-Boot nur aus Alufolie und Klebstoff zu bauen, das ein Gewicht von einem Kilo tragen konnte. Das Gewicht des Siegerbootes betrug ledig acht Gramm. Die besten Boote des RTG brachten es auf knappe 30 Gramm.
Die weiteren Aufgaben waren der Bau eines Luftkissenfahrzeugs, eines Klettermaxes, einer Wasserrakete, einer Aschenputtelmaschine und eines Ei-Potts. Die Aschenputtelmaschine ist eine Sortiermaschine, die Gemische trennen soll. Carsten Petruschke, Jana Voß und Katharina Yaltzis aus der Klasse 10 b, die übrigens wie im vorigen Jahr geschlossen an den freestyle-physics teilgenommen haben, erbauten die Siegermaschine. Sie trennt ein Gemisch aus Salzwasser, Chips, Sand, Büroklammern, Würfeln und verschiedenen Kugeln in ihre Bestandteile. Am Schluss des Sortiervorgangs liegen alle Gegenständen fein säuberlich getrennt in den Behältern. Selbst das Salzwasser war in Salz und Süßwasser und dieses schließlich in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.
Eine ganz besondere Maschine war diese: Oben werden gefrorenes Fett, ein rohes Ei und ein Gemisch aus Salz und Schnittlauch eingefüllt. Das Fett fällt auf eine Pfanne, die sich daraufhin erhitzt, das rohe Ei wird von der Schale befreit und landet in der Pfanne. Salz und Schnittlauch vervollständigen schließlich den Bratvorgang. Diese Maschine erhielt von der Jury einen Sonderpreis. Erbaut wurde sie von einer Schülergruppe aus dem Siegerland. Sie war 3,30 Meter hoch - das ist freestyle-physics.
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