Millionenschaden bei Brand im Stahlwerk Ergste
21.08.2011 | 11:19 Uhr 2011-08-21T11:19:00+0200
Ergste. Nach dem Großbrand in einem Stahlwerk in Schwerte-Ergste konnten die Anwohner am Sonntagabend in ihre Wohnungen zurück. Erst nach Stunden gelang es der Feuerwehr, den Brand zu löschen. Hilfe wurde auch aus Dortmund und dem Kreis Unna angefordert.
Großbrand im Stahlwerk Ergste: Eine Firmenhalle und der 35 Meter hohe Turm standen bis zum frühen Sonntagmorgen in Flammen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei war die Nacht von Samstag auf Sonntag im Einsatz. Einsatzkräfte aus der Nachbarstadt Dortmund und aus dem Kreisgebiet wurden herangezogen.
Menschen kamen nach Angaben der Feuerwehr nicht zu Schaden. Die Ursache des Feuers, das auch aus weiter Entfernung zu sehen war, war auch am Sonntagabend noch ungeklärt. Brandstiftung werde allerdings ausgeschlossen, teilte die Kreispolizei Unna mit: "Einige Umstände deuten auf eine technische Ursache hin".
Anwohner mussten im Rathaus übernachten
Zwei Häuser mussten evakuiert werden. Ein Teil der 40 Bewohner konnte bei Nachbarn und Freunden unterkommen, rund 20 Menschen verbrachte die Nacht auf Sonntag im Bürgersaal des Rathauses. Kurzfristig wurden Feldbetten aufgeschlagen. DRK-Helfer kümmerten sich um die Betreuung der Menschen.
Sie mussten ihre Wohnungen verlassen, da der Turm ein- oder umzustürzen droht. Statiker kamen schließlich zu dem Ergebnis, dass dort keine Einsturzgefahr besteht. Am Sonntagabend dürfen deshalb alle Anwohner zurück in ihre Wohnungen.
Keine Gefahr für die Bevölkerung
Die Firmenleitung wollte am Sonntagmorgen zusammenkommen, um über die Lage zu beraten. Experten rechnen mit einem Schaden in zweistelliger Millionenhöhe. Nach Angaben der Feuerwehr sind keine gefährlichen Stoffe in die Luft entwichen.
Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, so der Einsatzleiter. In der Halle ist die Bandglühe des Stahlwerks untergebracht, in der Bandstahl produziert wird.
Der Bereich der Letmather Straße war bis zum Abend gesperrt. Für Fragen von Bürgern wurde die Telefonnummer 02304 - 104 333 eingerichtet.
21:07
So einen Blödsinn wie #1 kann auch nur jemand von sich geben, der nicht für fünf Pfennig über die Mitarbeiter, die Anwohner und die Rettungskräfte nachgedacht hat... Unfassbar!
20:32
Zitat:....Nach Angaben der Feuerwehr sind keine gefährlichen Stoffe in die Luft entwichen....
War sicherlich alles gesunde Luft, die keinem schadet. Wie immer...
Eigenartig, dass überall Kunststoffe verarbeitet sind und diese bei einem Feuer zu schädlichen, wenn nicht sogar tödlichen Rauchgasen werden....
16:34
ok, dann pack mal an^^
15:11
Unfassbar, hier sind Leute betroffen die aus ihren Häusern evakuiert werden mußten, Mitarbeiter wissen nicht wie es jetzt weiter geht.
Für Schuldzuweisungen sollte kein Platz sein, wir brachen Leute die anpacken wieder aufbauen!
Kunden müssen weiter bedient werden, damit sie nicht abwandern, Betroffene aus den umliegenden Häusern müssen unterstützt werden. Das ist die Ansage!
15:09
Denkt bitte auch an die Feuerwehrleute die zum großen Teil freiwilling und ohne Vergütung ihr Leben riskieren, Freizeit und Nachtruhe opfern und immer noch an der Brandstelle arbeiten.Das ganze schon seit 17 Stunden
14:57
Weder noch! es ist eine einfache Aussage und keine Behauptung!
13:43
Gibt es jetzt Hellseher in Schwerte ? Wegen der Sachlichkeit sollte man doch erst die Feuerwehr und Polizei ihren Job machen lassen. Wenn dann wird doch von denen die Brandursache ermittelt und es ergeben sich eventuell belastbare Fakten. Unser Mitgefühl gehört den Menschen die evakuiert werden mussten und die noch nicht wieder in ihre Wohnungen zurück können.
13:43
#1
Das ist aber eine gewagte Theorie.
Ich finde sehr unpassend.
13:24
Hört sich nach einem Insider an... oder auch nach einem Verschwörung`s-Theoretiker...
13:05
Früher hat man in die Wartung investiert und in neue Anlagen.Heute brennt man die Dinge nieder !