Jetzt werden die Schulen herausgeputzt
09.02.2009 | 18:10 Uhr 2009-02-09T18:10:45+0100Schwerte. (TK) Während für die Instandsetzung des RTG bereits die Zusage einer Landesförderung in Höhe von rund 1,7 Mio. Euro vorliegt, sieht es bei der Gesamtschule noch düster aus.
Doch die Stadt will in diesem Jahr einen weiteren Anlauf unternehmen, damit die Schule im Gänsewinkel auch in das Programm zur energetischen Erneuerung von Gebäuden aufgenommen wird. Beim RTG belaufen sich die Kosten auf insgesamt 2,5 Millionen Euro. Die Kommune trägt einen Eigenanteil von 857 000 Euro. Untersuchungen zufolge amortisiert sich die Ausgabe aber schon nach wenigen Jahren, weil die Energiekosten für das Gymnasium dann deutlich sinken.
Deutlich teurer wird es im Falle der Gesamtschule. Dort sind Gesamtkosten von 5,4 Millionen Euro fällig. Das Land soll 3,6 Millionen geben, den Rest würde die Stadt übernehmen. Die Verwaltung hat nun ein aufgepepptes Konzept geschrieben, mit dem es erneut an dem Wettbewerb teilnimmt.
Während letzteres Vorhaben noch Zukunftsmusik ist, berichteten Dezernent Hans-Georg Winkler und Ulrike Schulte, Leiterin des Bereichs Schule und Sport, in der Schulausschusssitzung über aktuelle Projekte an den und für die Schulen:
Die Stadt hat eine Münsteraner Firma damit beauftragt, einen neuen Schulentwicklungsplan aufzustellen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels erhofft sich die Verwaltung wichtige Ergebnisse für die künftige Planung. Die Expertise kostet rund 15 000 Euro.
Nach dem Schulzentrum Nord-West werden im Laufe des Jahres die Lenningskampschule, die Schule an der Ruhr und die Heideschule mit Videoanlagen ausgestattet.
Von Ende März bis Ende August wird die Realschule am Stadtpark in Stand gesetzt. Neue Fenster stehen auf dem Plan. Der Schulhof und der Kellerbereich sollen aufgebessert werden. Die Zustände hatten in der Vergangenheit mehrfach Schüler, Lehrer und Eltern auf den Plan gerufen.
Der geplante, kleinere Anbau an die Turnhalle der SG Eintracht Ergste lässt sich nicht in der beabsichtigten Form verwirklichen. Nun sollen am 11. Februar im Gespräch mit Stadt und Verein Wege nach einer Alternative gesucht werden.
Im Frühjahr soll die Kleinspielanlage der Gesamtschule ein neues Gesicht bekommen. Die Projekte zur Optimierung der 100-Meter-Bahn und für die Springgrube sind bereits ausgeschrieben worden. Nun sollen bald auch die Aufträge erteilt werden. Derzeit sind die Rechnungsprüfer mit dem Fall befasst.
07:31
Wenn das Lehrerkollegium und der zuständige Hausmeister der Gesamtschule verstärkt darauf achten würden, nach Schulschluss und über die Feiertage die Lichter im Gebäude auszumachen und die Fenster zu schließen, könnte man übrigens auch Strom sparen...
Ein Anwohner.