„Hoesch nach vorne bringen“
22.02.2012 | 17:39 Uhr 2012-02-22T17:39:00+0100
Schwerte. Gute Zukunftschancen für das Profilwerk von Hoesch sieht Dr. Riccardo Chini. Im Interview mit derWRsagte der Mehrheitseigentümer der Calvi-Gruppe, dass es darum jetzt darum gehen müsse, neue Märkte zu erschließen.
2012 gilt als Schicksalsjahr für das Profilwerk von Hoesch. Der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung läuft aus, die Landesbürgerschaft nähert sich dem Ende. Da drängen sich Fragen nach der Zukunft des Unternehmens auf, das zu den größten Arbeitgebern Schwertes gehört. WR-Redakteur Theo Körner sprach mit Dr. Riccardo Chini, Mehrheitseigentümer der Calvi-Holding, zu der HSP gehört. Der 53-Jährige weilte wegen einer Präsidiumssitzung an der Eisenindustriestraße. Als Dolmetscherin fungierte Laura Zatti, zuständig für Corporate Development (Entwicklung der Gruppe/Integration).
Herr Dr. Chini. Die Calvi-Gruppe hat ihre Heimat in dem Ort Merate in der Lombardei, ganz in der Nähe von Mailand gelegen. Wie oft sind sie eigentlich in Schwerte?
Chini: In jüngster Zeit war ich sehr häufig hier, mehr als einmal im Monat, was sonst der Durchschnitt ist. Wir suchen ja einen technischen Geschäftsführer, der auch für die Produktion zuständig ist.
Und haben Sie schon eine Wahl getroffen?
Es hat eine gewisse Zeit gedauert, um geeignete Bewerber zu finden. Doch nun gibt es eine Vorauswahl bestehend aus zwei Kandidaten. Ende März fällt im Aufsichtsrat die endgültige Entscheidung.
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