Heimatverein feiert den 80. mit Pfefferpotthast
22.02.2011 | 14:35 Uhr 2011-02-22T14:35:00+0100Schwerte.80 Jahre jung wird in diesem Jahr der Heimatverein Schwerte. Am 18. Februar 1931 wurde er aus der Taufe gehoben, und fast auf den Tag genau bat der Vorsitzende Uwe Fuhrmann am Montag in den „weißen Salon“ der Gaststätte „Zur Waage“ zur Jahreshauptversammlung – mit einem vielversprechenden Filmprojekt im Gepäck.
Die Versammlung begann allerdings „mit einer bewegenden Gedenkminute“ (Uwe Fuhrmann) für den kürzlich verstorbenen Josef Wilkes. Wilkes hatte von 1984 bis 2002 18 Jahre lang dem Heimatverein vorgestanden und ihm ein Gesicht verliehen.
Wie es sich für einen echten westfälischen Verein gehört, gab es zum Jubiläum auch echt westfälisch was auf die Gabel. Einen Pfefferpotthast hatte der Vorstand auf die Speisenkarte geschrieben, und der mundete nicht nur Bürgermeister Heinrich Böckelühr, der mit seiner Anwesenheit seine Nähe zum Heimatwesen dokumentierte. Vor Ort erfuhr der erste Bürger dieser Stadt vom besagten Filmprojekt. Titel: Stadtgeschichten für Schwerter Kinder. Ende des Jahres, hofft Uwe Fuhrmann, soll das Projekt mit Unterstützung von Sponsoren fertiggestellt sein. Der Vorsitzende verriet weitere Vorhaben in diesem Jahr. So soll es eine Neuauflage der Plastiskope geben, die im vergangenen Jahr einen riesigen Erfolg erzielten. Auf dem Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger soll das Mini-Fernsehen mit Fotos aus der Ruhrstadt wieder reißenden Absatz finden. Außerdem soll der vierte Abschnitt des Schwerter Laternenwegs fertiggestellt werden; auf ihm wird in der Kötterbachstraße die Sage vom Knüppelhund erzählt. Außerdem sollen Tafeln an die Standorte der ehemaligen Stadttore erinnern.
Uwe Fuhrmann blickte aber auch zurück auf ein bewegtes und aktives Jahr 2010. Höhepunkte waren ohne Frage die ArchitekTour, die rund 80 Schwerterinnen und Schwerter auf den Spuren des Architekten Carl Schmitz wandeln ließen, und die Teilnahme des Heimatvereins am Stillleben auf der A40.
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