Großer Bedarf für Kleinspielfeld
19.02.2010 | 16:30 Uhr 2010-02-19T16:30:00+0100Villigst. Der Sportplatz an der Grundschule liegt den Villigstern sehr am Herzen. Diesen Eindruck hat gewonnen, wer am Donnerstagabend dem Ruf der Schulleitung gefolgt ist, am runden Tisch Platz zu nehmen.
Am Ende herrschte Einigkeit darüber, dass ein Kleinspielfeld mit Tartanbelag, eine Rundumlaufbahn und eine Sprunggrube auf dem Teil des Sportplatzes errichtet werden soll, der nicht von den aktuellen Gewässerschutzmaßnahmen betroffen ist. 22 mal 44 Meter soll das Kleinspielfeld messen – eine ausreichende Größe, nachdem die Fußballer der SG Eintracht Ergste erklärt hatten, auf die weitere Nutzung der Villigster Sportanlage verzichten zu wollen.
Der politische Schulterschluss wurde nicht nur von der Schule erfreut zur Kenntnis genommen, sondern auch von den anderen Gästen am runden Tisch. Der TuS Westfalia Villigst war dort vertreten, ebenso die Feuerwehr, der Kindergarten, die OGS Kinderland, die Ergster Fußballer. CDU, SPD und FDP bildeten den politischen Flügel. Die beiden großen Parteien arbeiten nun an einer gemeinsamen Tischvorlage, die den schon im November 2009 formulierten SPD-Antrag auf Verkleinerung und Umbau der Villigster Sportplatzanlage „modifizieren soll”, wie es die SPD-Fraktionschefin Britta Santehanser auf Anfrage formulierte. CDU-Ratsmitglied Dieter Böhmer ergänzt: „Was den Platz angeht, waren wir nie auseinander”.
Knackpunkt ist im Moment noch die Finanzierung des Projektes, das mit einer Haushaltssperre versehen worden ist. 50000 Euro allerdings stehen im Haushalt, mit denen die Planungskosten abgedeckt werden sollen. Weil die aber nur im vierstelligen Bereich erwartet werden, soll der Rest schon mal für die Herrichtung des Platzes genutzt werden.
Gespräche sollen zudem mit der SEG geführt werden. Die hat erhebliche Kosten gespart, weil sie für den Einbau eines Regenrückhaltebeckens mit dem Sportplatz städtisches Gelände nutzen konnte. Jetzt soll der Wille ausgelotet werden, ob sich die SEG an der Finanzierung des Kleinspielfelds beteiligen möchte.
„Bedarf”, sagte die stellvertretende Schulleiterin Bea Klein, „Bedarf für das Kleinspielfeld haben wir am Donnerstag auf jeden Fall entdecken können”. Dass die Politik entsprechende Absichtserklärungen wiederholt habe und für das Projekt Kleinspielfeld ist, „hat uns zuversichtlich gestimmt”.
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