Gesamtschule zeigt ihre besten Seiten
24.01.2010 | 17:23 Uhr 2010-01-24T17:23:00+0100
Schwerte. Riesenandrang am Samstag in der Gesamtschule am Gänsewinkel. Das Kollegium, die Schülerinnen und Schüler hatten zum Tag der offenen Tür eingeladen und es war „wie immer ein toller Erfolg”, so Schulleiter Klaus Kruzinski-Irle.
Der Wechsel der Viertklässler zu den weiterführenden Schulen steht an und da heißt es für Eltern und Kinder Informationen zu sammeln. Und die gab es im Gänsewinkel geballt. Schulleiter Kruzinski-Irle stellte in seiner Begrüßung in der Mensa das Schulsystem vor. Er hob hervor, dass in der Schwerter Gesamtschule nach der Klasse 8 neue Kurse gebildet werden, in denen sich die Schüler Richtung Schule oder Beruf orientieren können, machte aufmerksam auf die Fächer, in denen Sozialkompetenz vermittelt wird, Tagespraktika, bei denen die Schüler in verschiedene Berufe schnuppern können und viele weitere Angebote, die so nicht im Lehrplan stehen. Nicht ohne Stolz wies Kruzinski-Irle auf das gute Abschließen der NRW-Gesamtschüler beim Zentralabitur mit nur einer minimalen Abweichung von 0,2 Prozent gegenüber den Gymnasiasten hin.
Spannend wurde es für viele Grundschüler im Anschluss, als sie in den Probeunterricht in verschiedenen Fächern hinein schnuppern konnten. Ganz besonderer Beliebtheit erfreuten sich Fächer wie Physik und Chemie, in denen Siebtklässler mit ihren Lehrern Versuche vorführten und die Kleineren auch schon einmal mit Hand anlegen durften. Neben den vielen schulischen Informationen für Eltern und Kindern, konnte sich das Rahmenprogramm sehen lassen.
Gesamtschüler waren als Info-Guides eingesetzt, denn „wir versuchen unsere Schüler in die Verantwortung zu holen. Sie sollen ihre Schule präsentieren dürfen”, so der Schulleiter. Neben Musik vom Schülerchor „dacapo” war das Knallen der Bälle beim Mädchenfußball zu hören. In der Shiatsu-AG, die von Sabine Bruchmann-Allek seit Jahren ehrenamtlich geleitet wird, konnten sich Eltern, Schüler und Lehrer von den AG-Schüler mit einer Massage verwöhnen lassen.
200 Anmeldungen und nur 120 Plätze
Auch das Busfahren war ein Thema: Stefan Wiegelmann von der VKU erzählte den Schülern von den Sicherheitsvorkehrungen im Linienbus und demonstrierte ihnen kleine Vollbremsungen und ihre Wirkungen auf die Fahrgäste.
Wie in den Jahren davor wird es wieder ein Losverfahren geben. Rund 200 Anmeldungen stehen 120 Plätze gegenüber. Mehr geht nicht. „In unserer vierzügigen Schule schaffen wir es gerade noch, menschlich und lebendig zu bleiben”, erklärt Schulleiter Klaus Kruzinski-Irle.
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