Freischütz nimmt mit Catering neues Geschäftsfeld ins Visier
27.10.2008 | 17:56 Uhr 2008-10-27T17:56:00+0100
Schwerte/Dortmund. Der Freischütz zapft eine neue Finanzquelle an und wirft den Blick über den Tellerrand hinaus: Der traditionsreiche Gastronomiebetrieb übernimmt Wolf's Party Service, einen der ältesten Dienstleister seiner Art in der Nachbarstadt.
Beide Seiten sehen ausschließlich Vorteile in dem gestern bekannt gegeben Schritt. Firmenchef Jürgen Wolf möchte sich mit 65 Jahren zur Ruhe setzen und sein Lebenswerk in sichere Hände geben. Der Freischütz wiederum hegt seit langem Pläne, das Catering auszubauen, sagen Geschäftsführer Jörg Prüser und Inhaber Peter Cremer.
Die Anfänge von Wolf's Party-Service reichen in die frühen 70er Jahre zurück, als der Unternehmer noch die Krone am Markt in Dortmund betrieb und bereits damals die wirtschaftlichen Chancen sah, die ein Partyservice in sich bergen wird. 1984 übernahm Wolf dann die Hövels Hausbrauerei in der Westfalenmetropole und verstärkte zugleich sein Catering-Engagement. Später gehörte er zu den Initiatoren von „Dortmund ´´´à la carte”, kümmerte sich um Großveranstaltungen wie die Italienische Nacht im Hammer Maxi-Park, die Tausende von Menschen anlockte. Doch nicht nur Mammutfeiern bestimmen das Alltagsgeschäft, sondern auch der Service für Privathaushalte, betont Wolf.Er hebt zudem hervor, dass die fünfköpfige Belegschaft komplett übernommen werde. Zugleich gehen die gesamten Bestände in den Besitz der Schwerter Gastronomie über. Um Feiern wie jüngst das Reinoldus-Mahl in Dortmund auszurichten, „braucht man alles, vom Mokkalöffel über Gläser bis hin zu Tischen und Stühlen”, erläutert Wolf. Zudem gehören drei Lkw zum Eigentum des Dienstleisters. Das gesamte Inventar, derzeit auf dem Thier-Gelände beheimatet, soll nach Schwerte wechseln.„Der Party-Service ist ein weiterer Baustein im Freischütz-Mosaik”, sagt Jörg Prüser. Mit der Übernahme wachse der Gastronomiebetrieb über die Grenzen von Schwerte hinaus. Der Freischütz habe den Expansionskurs eingeschlagen.Mit dem neuen Standbein verbinden Prüser und Wolf ehrgeizige Ziele, wollen sie doch langfristig siebenstellige Umsatzzahlen erreichen.
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