Fragen über Fragen
23.10.2007 | 01:01 Uhr 2007-10-23T01:01:58+0200Schwerte. Während der Landtag heute das Kinderbildungsgesetz verabschiedet, hat Verdi-Gewerkschaftssekretär Martin Steinmetz einen Fragenkatalog an die Stadtverwaltung geschickt.
Steinmetz will wissen: Was bedeutet der Gesetzeskompromiss für die zukünftige Qualität der Arbeit in Schwerte? Wird sich die Anzahl der Kitagruppen verändern? Wie wird sich das Verhältnis Kind zu Fachpersonal verändern? Verschieben sich die finan-ziellen Anteile, die die Träger der Einrichtungen zu zahlen haben?Wie wird die Stadt dem Umstand begegnen, wenn so genannte "arme Träger" (Elterninitiativen) ihre Kita schließen?Wie will man der Reduzierung des kirchlichen Trägeranteils begegnen?Welcher "Notplan" greift, wenn das Kitabudget nicht ausreicht?
Die Gewerkschaft Verdi bleibt bei ihrer Kritik gegen das Gesetz. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass dieses Spargesetz zum Personalabbau, zum Abbau qualifizierter Arbeitsplätze, insbesondere zum Abbau von Frauenar-beitsplätzen in dreistelliger Höhe führen wird. Darüber hinaus gehen wir von einer Zunahme ungeschützter Arbeitsverhältnisse sowie einer Zunahme der Beschäftigung mit ungelernten Arbeitskräften aus," fasst Steinmetz die Einschätzungen von Experten zusammen.
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