Feuer am Elsebad verlief glimpflich
21.03.2010 | 17:38 Uhr 2010-03-21T17:38:00+0100Ergste. Zwei Einsätze fuhr die Feuerwehr am Freitagabend in Ergste. Zunächst rückte sie aus zu den Schwarzwaldstuben „Am Elsebad”, um dort ein brennendes Nebengebäude zu löschen. Mitten in diesen Einsatz platzte der zweite Alarm.
Im Grandweg sollte ein Keller brennen, doch entpuppte sich diese Meldung als Fehlalarm. Immerhin war die Wehr unter Leitung ihres stellvertretenden Chefs Dietmar Spaenhof mit drei Fahrzeugen angerückt und mindestens ebenso schnell am Einsatzort wie zuvor bei den Schwarzwaldstuben.
Dass alles noch viel schneller als sonst ging, hatte die Feuerwehr dem Umstand zu verdanken, dass die Löschgruppen Ergste und Villigst im Ergster Gerätehaus zu einem theoretischen Abend zusammengekommen waren. Vorsichtshalber wurde auch noch die Löschgruppe Westhofen alarmiert, Schwerte-Mitte war mit der Drehleiter schnell zur Stelle. Gut und gerne 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz und hatten das Geschehen in dem Wohnhaus direkt neben den Schwarzwaldstuben gut im Griff.
Verhältnismäßig schnell konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden. Während Wilhelm Müller, Leiter der hauptamtlichen Wache, am Freitagabend vor Ort noch keine Angaben zur Brandursache machen konnte, deutete am Samstag alles auf einen technischen Defekt in einer Hobbywerkstadt hin, die sich der Mieter des besagten Hauses unter dem Dach eingerichtet hat. Die Kripo, die noch am Freitagabend die Einsatzstelle beschlagnahmte, ermittelt aber noch.
Derweil atmete die Familie Hömberg, die die Schwarzwaldstuben betreibt, tief durch. „Der Wind stand günstig, sonst hätten die Flammen möglicherweise auf das Hauptgebäude übergegriffen”, sprach Heinz Hömberg vom „Glück im Unglück”. Gleichzeitig lobte er die Feuerwehr für den schnellen Einsatz: Nur fünf Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Fahrzeuge vor Ort. Unterdessen lief der Gastronomiebetrieb in den Schwarzwaldstuben am Wochenende uneingeschränkt weiter.
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