FAB-Chef: Großer Sprung nach vorn
06.12.2007 | 19:01 Uhr 2007-12-06T19:01:15+0100Schwerte. (TK) Damit das FAB auf einer neuen Sympathiewelle schwimmen kann, soll es chicer, moderner, heller und sportlicher werden. ...
... So sieht es das Konzept des neuen Geschäftsführers Xaver Majewski vor, der Umsatzzuwächse von zehn Prozent bis zum Jahr 2010 anpeilt - und auch danach soll die Kurve weiter nach oben zeigen. Eine besondere Chance sieht er in Aqua-Fitness-Angeboten. Majewskis Argumente: Krankenkassen bezahlen zum Teil solche Kurse, der Schnuppertag des FAB lockte Besucherscharen in das Bad, andere Einrichtungen haben damit auch schon ihre Gästezahlen deutlich verbessert.
SCD-Fraktionschef Hubert Sieweke hakte mehrfach nach und erhielt dabei Rückendeckung von seinen Gefolgsleuten, ob Majewski wirklich davon ausgehe, mit den geplanten Veränderungen einen solchen Sprung nach vorn zu schaffen. Wenn er es nämlich nicht schaffe, dann bleibe die Bäder GmbH - und in letzter Konsequenz die Stadt - auf Verlusten sitzen. Majewski erläuterte, den Umsatz durch eine wohlgemerkt leichte Preisanhebung und durch eine höhere Publikumsfrequenz zu erreichen. Er verwies zudem darauf, dass das Bad unter anderem auch deshalb einen Rückgang der Besucherzahlen von 25 Prozent zu verzeichnen hatte, weil die Leute angesichts der Meldungen über Verkauf oder Schließung meinten, dass sich ein Besuch ohnehin nicht mehr lohne.
Mit Erstaunen nahm der Ausschuss zur Kenntnis, dass das Stadtbad von Vereinen und Schulen um rund zehn bis zwanzig Prozent weniger genutzt wird. "Da sollte man darüber nachdenken, das Haus wieder mehr für die Allgemeinheit zu öffnen", sagte SPD-Fraktionschef Hubert Freistühler.
Die Belegschaft des FAB hat sich bereit erklärt, zur finanziellen Sanierung des Bades durch Mehrarbeit etc. rund 100 000 Euro beizusteuern.
23:50
Lieber Herr Sieweke, da haben Sie wohl recht. Das schlichte Auswechseln des Managements stellt keine Lösung dar, aber die von Ihnen beabsichtigte Schließung auch nicht.
Wir sind eigentlich da, wo vor etlicher Zeit angefangen wurde.
Neu hinzu gekommen ist allerdings, dass nunmehr die Mitarbeiter des FAB mit Lohnverzicht einen Teil der Zeche zahlen müssen.
Wer mutig wäre, nimmt das notwendige Geld in die Hand um das Stadtbad mit einem Neubau auf dem Gelände des FAB zusammen zu legen. Endlich könnten dann die notwendigen energetischen Sparmaßnahmen umgesetzt werden, Das Blockkraftwerk im Keller modert sicherlich immer noch vor sich und das obwohl man die neuen Gebäude der GWK auf der anderen Straßenseite prima mit Wärme hätte versorgen können. Das wäre ein dickes PLus für das FAB geworden. Chance vertan!
Bin mal gespannt wie es weiter geht!
13:51
Die Entscheidung, weiter so wie bisher, nur mit anderem Geschäftsfüjrer, war falsch, dass zeigt sich deutlich in den Zahlen.
Mit Aquafitness läßt sich der exorbitante Verlust, sprich 1,7 Mio € Umsatz gleich 1,7 Mio € Verlust !!!! nicht reduzieren.
Warum befasst sich denn niemand mit den Wahrheiten und Fakten?
21:57
Es ist ja wohl naiv zu glauben, dass die zweite Preiserhöhung innerhalb kurzer Zeit mehr Besucher und somit bessere Umsätze bewirkt.Familien und Kinder werden durch die preispolitik systematisch rausgedrängt.