WGS arbeitet für positives Stadtimage
07.12.2008 | 20:08 Uhr 2008-12-07T20:08:30+0100Schwelm. Dass die Schwelmer Werbegemeinschaft kein eigenes Geld spende, darauf verweist deren 1. Vorsitzende Daniela Weithe. ...
... SPD und Grüne hatten im Hauptausschuss der Stadt einen Zuschussantrag für die Schwelmer Händlergemeinschaft in Höhe von 1000 Euro abgelehnt. Die Ablehnung der beiden Parteien war damit begründet worden, die WGS spende Geld an andere Einrichtungen in der Stadt. Da könne der Rat doch das Geld gleich an die richtige Adresse geben, ohne WGS. Deshalb empfahlen die Sprecher beider Parteien der WGS sogar, den Zuschussantrag zurückzuziehen. Unabhängig davon, dass sich im Politikerrund eine Mehrheit für den WGS-Zuschuss ergeben hatte, hat die WGS jetzt in einer Erklärung verdeutlicht, dass sie kein eigenes Geld spende. Vielmehr habe es 2006 eine einmalige Aktion gegeben, deren Erlös dann an eine gemeinnützige Organisation gegeben wurde. Die WGS hatte vor dem Heimatfest auf eigenes Risiko Fahnen in den Stadtfarben gekauft und an Interessenten verkauft. Einzig die Einnahmen dieser Aktion seien nach Abzug der Kosten gespendet worden, so Daniela Weithe.
Die Akteure der WGS, so Weithe unter anderem, arbeiteten allesamt ehrenamtlich. Sie investierten Zeit und Nerven in verschiedene Aktionen, die letztlich zu einem positivem Image der Stadt beitrügen. Dabei handele es sich nicht nur um Einzelhändler, so Weithe. Vielmehr seien Dienstleister, Handwerks- und Industriebetriebe vertreten.
Ihrer Aufgabenstellung widmeten sich die WGS-Mitglieder gern und mit Leidenschaft. Deshalb verstehe man den Zuschuss der Stadt auch als Dankeschön des Rates für ehrenamtliches Engagement und den Einsatz für eine lebens-und liebenswerte Stadt. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.
0mitdiskutieren